Notizen aus der Provinz

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Sonntag, 2. August 2015, 19:53 Uhr - 1360 Aufrufe
HansK

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Notizen aus der Provinz

Hallo zusammen,

neulich stand in unserer Lokal-Zeitung, dass der Haltepunkt Marienthal an der Streck Au/Sieg - Altenkirchen/WW nachts bzw. bei Dunkelheit nicht mehr angefahren wird!

Hintergrund dieser Entscheidung ist die Geschichte, die einem Reisenden im Herbst 2014 laut Zeitungsbericht passiert sein soll:

 

Er wollte im Hotel ´Marienthaler Hof´ übernachten und kam mit dem letzten Zug am Haltepunkt Marienthal an.

An dem einsam im Wald gelegenen Haltepunkt gibt es zwar einen vor wenigen Jahren gebauten großen Rettungsplatz (geeignet für Rettungs-Hubschrauber), aber kein Licht. Nachts ist es dort stockfinster. Wer dort ausgestiegen ist, steht im Dunkeln, sobald der Zug abgefahren ist.

Genau das ist dem Reisenden passiert: Er stand orientoerungslos im finsteren Wald. Den schmalen Waldweg, auf dem er zu Fuß in 5 Minuten die Ortschaft Marienthal erreicht hätte, konnte er in der Finsternis nicht sehen.

Das einzige Licht, das er sah, war der beleuchtete Tunnel zwischen dem Haltepunkt Marienthal und dem nächsten Ort/Bahnhof Obererbach.

Kurzerhand machte sich der späte Reisende auf den Weg, marschierte durch den Tunnel und erreichte Obererbach. Von dort aus telefonierte er ins Hotel und ließ sich abholen.

 

Die Geschichte klingt kurios, hat aber Folgen: Da die Beleuchtung als zu teuer gilt werden ab dem nächsten Fahrplanwechsel die Züge nur noch dort halten wenn es hell ist, also nur zwischen 08:30 und 16:30 Uhr. 

Ob es im Sommer früher hell und länger hell ist wird von den zuständigen Gremien noch geprüft !

Wenn dem so ist, dann muss weiter geprüft werden, ob die Züge sogar zwischen 08:00 und 19:00 dort halten ...

 

Als ich die Geschichte las konnte ich nicht wirklich glauben im 21. Jahrhundert zu leben.

Und die Pointe mit dem ´im Sommer ist es länger hell´ hat mich ganz schwer an Schilda erinnert. Da wieherte der Amts-Schimmel wieder mal ganz laut!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

P.S.: Bilder vom Haltepunkt Marienthal sind im Bilder-Forum im Beitrag Alte Technik immer noch im Betrieb (Bilder 1-4).

 

P.P.S.: Wer die Geschichte nicht glauben kann, dem könnte ich den Zeitungsausschnitt mit dem Artikel ´Züge stoppen nur noch bei Tag´ zeigen, aber im welt-weiten-Netz habe ich den Artikel leider nicht gefunden. Die Lokal-Zeitung versteckt sich hinter einer Pay-Wall und man findet deren Artikel wenn überhaupt nur recht spärlich und dann nur die ersten 5 Zeilen, dann schlägt die Pay-Wall zu.

 
Montag, 3. August 2015, 17:19 Uhr
MeierGerhard52

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Servus Hans !

 

 Deinen Beitrag unterschreibe ich sofort.Lachend DAS IST DIE DB 2015.Zunge raus

Das sind die Sachen, die mich tierisch aufregen. Wie ich neulich schon mal geschrieben habe, es wird nicht besser, mit unserer Bahn.

Gottseidank bin ich jetzt im Urlaub, aber im Sonntags - Blitz vom letzten Sonntag stand, die Arbeiten ziehen sich länger hin.??

was immer das bedeuten mag??. Schienenverwerfungen wegen der großen Hitze. Man muß nicht alles verstehen. Früher gab es in

Gräfenberg einen Bahnhof, das Gebäude steht noch, da konnte man sich eine Fahrkarte kaufen. Dann wurde der Kartenverkauf in den

fahrenden Zug verlegt. Da waren die Schaffner, oder Zugbegleiter wohl überfordert. Jetzt stehen so Automaten am Bahnsteig. Manchmal gehen die, öfters mal nicht. Dann geht das Theater schon in der Früh los, wenn man ohne Fahrkarte im Zug sitzt.

Ich habe ja eine Jahreskarte, und in 1 Jahr und 10 Monaten ist Ende. Es wird nicht besser, das merkt man täglich.

 

Neulich mußten wir in Nürnberg Nordost alle aussteigen, weil der Zug

defekt war. Wir sahen von aussen, wie der Triebwagenführer eine CD aus dem Gerät holte, diese an seinem Pullover rieb, wieder ein -

legte, den ganzen Mist der da drauf ist, aufspielte , und nach 7 - 8

Minuten lief der Triebwagen wieder, wir durften wieder alle einsteigen, und wir fuhren nach Hause. Einige hatten schon ihre

Ehefrauen angerufen, zwecks abholung, die mußten noch warten

weil von Gräfenberg bis Nürnberg, da vergehen schon mal 30 - 45 Minuten, vor allem im Feierabendverkehr.

Nun ist es fast ein Roman geworden, aber so ist es. Wenn ich alle Geschichten erzählen wollte, ich würde Tage schreiben.Lachend

 

                             vielen Dank noch, für Deine Bilder

                                          Gruß GerhardZunge raus

 

ps. Deswegen sage ich immer; das letzte Abenteuer der Menschheit

 

                                              DIE FAHRT MIT DER BAHN

 
Montag, 3. August 2015, 18:18 Uhr
Egzag

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Notizen aus der Provinz

Hallo Gerhard,

 

deinen letzten Satz unterschreibe ich sofort.

Letztes Jahr als wir mit dem NErFü-Stammtisch von Dortmund nach Nürnberg fuhren, hatte der ICE Verspätung. Na ja dachte ich wir fahren ja auf der Neubaustrecke nach Frankfurt da wird der Zug die Zeit wieder reinfahren. Nein, wir mussten mit dem ICE aufs Abstellgleis damit ein planmäßiger Zug an uns vorbei fahren konnte.

Im ganzen Zug war nur eine Toilette auf weil alle anderen abgefüllt waren. Und in dieser einen gab es auch kein Toilettenpapier mehr. Gott sei Dank gab es noch Bier im Restaurantwagen.

 

Die Bahn fährt.....

 

.....immer hinterher.

 

Gruß Eugen

 
Montag, 3. August 2015, 18:43 Uhr
HansK

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Hallo Ihr zwei Beiden,

da habt Ihr aber eine ganze Menge Frust angesammelt.

Wenn man, so wie ich, nur ab+zu mit der Bahn fährt halten sich die schlechten Erlebnisse in engen Grenzen: Meine zwei letzten Berlin-(Demo-)Fahrten mit dem Zug/ICE waren relativ streßfrei und es hat eigentlich alles geklappt, auch die Zug-Fahrt zur Demo nach Garzweiler war streßfrei ....

 

@Gerhard

Die Story mit dem ´Züge stoppen nur noch bei Tag´ hat aber nicht die Bahn ´an sich´, also die DB AG, verbockt, sondern der ÖPNV-Anbieter im Norden von Rhld-Pf (der hier). Und betrieben wird die Strecke auch nicht mehr von der ´eigentlichen´ Bahn, sondern von der HLB, davor von der Vectus Verkehrsgesellschaft.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Montag, 3. August 2015, 22:41 Uhr
MeierGerhard52

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Servus Hans !

 

Soll das etwa heißen, die NEUEN sind auch nicht besser, als die DB.

Bei uns überlegen sie auch schon, die Gräfenbergbahn zu verkaufen.

Ich hab was von einer Englischen Eisenbahngesellschaft gehört.Weinend

Naja, 1 Jahr + 10 Monate noch.LachendZunge raus

 

Dann A.....leckenZunge raus

 

Weißt Du, Hans, früher habe ich mich immer maßlos aufgeregt, wenn

einer gesagt hat; ich bin froh, das ich schon so alt bin.

Die von der Bahn haben mich schon so weit gebracht, das ich jetzt schon den gleichen MIST erzähle.Lachend

 

Eine Geschichte noch, eine wahre Geschichte.Lachend

Da war im letzten Jahr, eine Umfrage, im Zug. Eine junge Frau, einen

Tag nach einer STÖRUNG, fragte uns, wie wir denn mit der GESAMTSITUATION denn so zufrieden wären. Du mußt wissen, da sitzen immer die gleichen Leute zusammen, und wir kennen uns schon ewig. Teilweise schon von der Schulzeit.Zunge raus

Und da fragt sie mich, ausgerechnet mich.

Ich habe im Dachboden eine Modelleisenbahn, sagte ich, und wenn

die so fahren würde, wie dieser Zug, hätte ich den ganzen Krempel

schon längst zum Fenster rausgeschmissen. Na da war was los.

Als das Gelächter von meinen Bekannten langsam aufhörte, fragte mich die junge Frau, ob sie mich zuhause anrufen dürfte, weil hier kein vernünftiges Gespräch möglich wäre.

Ich; meine Frau mag das garnicht, wenn mich junge Mädels anrufen.

Wieder schallendes Gelächter, von den anderen Fahrgästen.

Sie ist dann gegangen, hat noch was von Kindsköpfen gesagt, aber

das war uns auch egal.Lachend Wenn es mal zu ruhig ist, im Zug, sagt manchmal einer; es müßte mal wieder eine UMFRAGE sein.Zunge rausLachend

 

                                                       Gruß GerhardLachend

 

 
Montag, 3. August 2015, 23:45 Uhr
V_Mann

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Moin moin,

 

@ Gerhard, über Deine Story mit der Umfrage hab ich eben herzlich gelacht (wie schon lange nicht mehr hier)!

 

 

Nun kenne ich mich zufälligerweise mit dem Amtsschimmel gut aus. Vorsichtshalber habe ich mir aber die von Hans geschilderte Situation (die der Reisende prima gelöst hat; einen Kilometer zu Fuß durch einen Tunnel...) einmal aus der Luft angesehen.

In diesem Fall liegt der schwarze Peter aber nicht bei der Bahn (wie immer sie auch gerade heißt), sondern bei der Gemeinde, in welcher der Haltepunlt liegt. Die Bahn ist selbstverständlich für die Beleuchtung des Haltepunktes zuständig (Unfallgefahr, Haftung); sicherlich aber nicht für die Beleuchtung des Waldweges zum Dorf!

 

Aber in den Gemeinden und insbesondere den dörflichen "Parlamenten" weiß man auch bestens den Amtsschimmel zu reiten!

Und natürlich wird es bis zur nächsten Kommunalwahl weit wichtigere Projekte geben, als die Beleuchtung eines vermutlich selten benutzten Waldweges.

Auch wenn das Geld vorhanden sein sollte, wetten, dass?

 

Wiehernde Grüße

Horst

 
Dienstag, 4. August 2015, 09:27 Uhr
HansK

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Hallo zusammen,

auch ich musste über Gerhards Geschichte herzlich lachen, vor allem die Stelle ´meine Frau mag das garnicht, wenn mich junge Mädels anrufen´ finde ich suuuuper!

 

@Gerhard: Jaaa, die ´neuen´ sind vor allem anders, ob besser ....

ja, doch, ich finde: Eigentlich schon. Sie geben sich echt Mühe.

 

Dem Horst kann ich bestätigen, dass das Problem vor allem bei der Gemeinde liegt. Bei der für den Haltepunkt zuständigen SPNV-Nord gab es sogar ´Überlegungen den Haltepunkt vorschriftsmäßig zu beleuchten. Das hätte aber mehr als 100.000 Euro gekostet.´

Aber dann bleibt das ´eigentliche´ Problem: ´Auf dem Fußweg nach Marienthal gibt es keine Stromversorgung und somit (..) kein Licht.´

Ach ja: Und der Haltepunkt ist natürlich hoch frequentiert, es gibt nämlich sage und schreibe ´0,23 Einsteiger pro Fahrt´. Deshalb wurden die 100.000 als unverhältnismäßig eingestuft (abgesehen von der dann immer noch fehlenden Beleuchtung des Weges).

 

Ich find´ die Story einfach nur toll: Im 21. Jahrhundert gibt´s im High-Tech-Land echt noch Ecken, wo es Abends schlicht+einfach stockdunkel ist.

Kein Licht, Nix!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Dienstag, 4. August 2015, 12:06 Uhr
Remsbahn

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Hallo zusammen,

 

über eure Geschichten musste ich natürlich auch schmunzeln. Lachend

 

Aber es war auch "früher" nicht alles besser. Gerade aus dem Bereich der Lokal- und Nebenbahnen gab es schon manch kuriose Geschichten und Vorfälle, die in unserer durchstrukurierten Welt gar nicht mehr denkbar wären. Das Lied "Auf der schwäbsche Eisebahne ..." kommt nicht von ungefähr.

 

War man früher vielleicht geduldiger? Heutzutage muss ja alles 100%ig funktionieren, jedoch der Faktor Mensch ist auch heute noch nicht kalkulierbar. Heute funktioniert das Computerprogramm der Lok nicht, früher war es ein heißgelaufenes Treibstangenlager oder ein undichtes Ventil. Auch der eine oder andere Danmpfzug ist wegen Dampfmangel liegengeblieben. 

 

Grüße von Axel

 

PS: Heute kam eine Meldung, dass ein ICE gebrannt hat. Vier Verletzte mussten behandelt werden. Ursache: Ein Papierkorb hat gebrannt. Ob das nun am Zug oder der Bahn lag? Wohl eher nicht. Eher war die Ursache ein unachtsamer Mensch, der das Malheur verursacht hat.

 
Dienstag, 4. August 2015, 12:22 Uhr
HansK

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Hallo zusammen,

passend zur Papierkorb-Brand-Meldung von Axel und zum Problem, dass ´in unserer durchstrukurierten Welt´ nicht alles klappt, wie geplant: Kranunglück mit viel Glück im Unglück.

Ich hatte es gestern in den Abend-Nachrichten gesehen. Es sah irre aus, wie erst der eine und dann der andere Kran langsam ins wanken kamen und dann umstürzten. Und die Ladung (ein Stück Straße einer Klappbrücke) krachte auch mit Karacho runter.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Mittwoch, 22. Februar 2017, 17:16 Uhr
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Haloo zusammen,

sas Thema mit dem stock-dunkelne Haltepunkt war, wenig überraschend, mit dem damalige Beschluß, den Haltepunkt nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr anzufahren, noch nicht durch.

Jetzt droht dem Haltepunkt die Schließung. Als Begründung dient

--> die fehlende Beleuchtung (s.o.) und

--> die Beschleunigung der Strecke.

Da die bauliche Ertüchtigung, die auch zur Beschleunigung des bahnverkehrs auf der Strecke gesorgt hätte, noch auf sich warten lässt bzw. sich verzögert hat, plant man den Haltepunkt zu schließen und dadurch die Fahrt schneller zu machen .....

 

Anwohner, Wanderer und Gastronomie-Betriebe und deren führerscheinlose Azubis finden das gar nicht gut, aber in bewährter Manier ´fehlt die Unterstützung des Ortsgemeinderates, des Verbandsgemeinderates und des Kreises´ (Zitat, aus ´Kundgebung gegen Schließung: "Großer Bahnhof" für Haltepunkt´ vom 19.02.2017, leider hinter einer Pay-Wall versteckt, deshalb siehe Anahng). Die in der Artikel-Überschrift erwähnte Kundgebung hatte immerhin 70 Teilnehmer. Bei der Kleinheit des Ortes ist das eine beachtliche Zahl.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 



Anhang
 
Donnerstag, 23. Februar 2017, 18:11 Uhr
HansK

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Hallo zusammen,

zum Erhalt des Haltepunktes Marienthal gibt es sogar eine Online-Petition: 

 

Erhaltung Bahnhaltepunkt "Kloster Marienthal" 

 

Noch 28 Tage habt Ihr Zeit dem Thema zu ungeahnter Popularität zu verhelfen und die Zahl von bisher 1.862 Unterstützern in astronomische Höhen zu treiben!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:54 Uhr
Robaer

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Hallo Hans,

 

ich hab´s getan. Auch wenn ich diesen Haltepunkt vmtl. niemals anfahren werde, die Leute die sich dafür einsetzen  haben Unterstützung verdient. Wenige Kilometer von meinem Wohnort beginnt eine Region, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.

Kollegen, wär´schön wenn Ihr die Sache auch unterstützt. Dauert nur eine Minute.

 

Gruß,

Robert

 

 

 

 

 
Freitag, 24. Februar 2017, 12:02 Uhr
H0eFan

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Hallo zusammen,

 

und wie bekommt ihr das mit der Unterschrift hin ?

Würde mich mal interessieren.

 

Viele Grüße

 

Dieter

 
Freitag, 24. Februar 2017, 14:57 Uhr
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Hallo Dieter,

 

nach Deinem Eintrag in die Petition erhältst Du eine Email in der Du zu deren Bestätigung aufgefordert wirst. Diese Bestätigung ist Deine „Unterschrift“.

 

Gruß,

Robert

 

 
Freitag, 24. Februar 2017, 15:33 Uhr
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Hallo zusammen,

@Robert,

danke für´s unterzeichnen. Wer weiß, vielleicht machst Du mal ´nen Ausflug oder ´ne Wallfahrt zum Kloster oder zu den Heinzelmännchen.

 

@Dieter

auch Die danke für´s Interesse und den guten Willen, vielleicht klappt´s im zweiten Versuch.

 

@all

Gestern war ein Artikel in der Lokal-Zeitung, dass der VG-Rat in dem der Ort und das ehem. Kloster Marienthal den Erhalt des Haltepunktes beführwortet. Leider liegt der Haltepunkt selbst auf dem Gebiet der Nachbar-VG (VG=Verbandsgemeinde), was die bisher mangelnde Unterstützung seitens der VG etwas erklärt. Im Anhang der Artikel mit einem schönen Bild vom Haltepunkt Marienthal bzw. exakter: Haltepunkt ´Kloster Marienthal´.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Freitag, 24. Februar 2017, 21:27 Uhr
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Grüß Dich. Hans !

In den letzten Tagen war wenig Zeit, ( Hund sehr krank ). Heute waren wir wieder beim Tierarzt, weil er gestern immer umgefallen ist.

Jetzt sind wir wieder zuhause, der Jerry ( Hund ) läuft schon wieder

herum. Ich glaube, das größte ist überstanden.

Das Schreiben, wegen der Schliessung des Haltepunktes habe ich soeben unterschrieben. Wenn Alle hier das auch tun könnten, wäre

es schön, und es tut auch garnicht weh.Lachend

 

                                                  Viele Grüße, Gerhard Lachend

 
Dienstag, 28. Februar 2017, 22:29 Uhr
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Hallo zusammen,

für den Erhalt des Haltepunktes Marienthal gibt es wie schon geschrieben eine Online-Petition: 

 

Erhaltung Bahnhaltepunkt "Kloster Marienthal" 

 

Qäre schön, wenn noch ein paar Kollegen Lust hätten sich zu beteiligen! Damit wenigstens die 2.000 erreicht wird.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Montag, 6. März 2017, 12:21 Uhr
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Hallo zusammen,

die Bemühungen den Haltepunkt Kloster Marienthal vor der Schließung zu bewahren gehen weiter! Vor ein paar Tagen war der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wising zu Gast in Marienthal.

Die Veranstaltung (ich war nicht dabei, habe nur in der Zeitung davon gelesen, siehe Anhang) lief wahrscheinlich so wie immer:

Man tauschte die Argumente zum jeweiligen Standpunkt aus bzw. man redete aneinander vorbei und ging danach wieder auseinander.

Aber egal, Hauptsache ´man´ nimmt wahr, dass es ein großes Interesse gibt, den Haltepunkt Kloster Marienthal zu erhalten.

 

Die Online-Petition:


Erhaltung Bahnhaltepunkt "Kloster Marienthal" 

 

hat mittlerweile sogar die magische Grenze von 2.000 Unterzeichnern überschritten. Das Ziel von 10.000 war wohl etwas zu hoch angesetzt ...

Immer noch gilt: Wäre schön, wenn noch ein paar Kollegen Lust hätten sich zu beteiligen!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Dienstag, 14. März 2017, 21:29 Uhr
HansK

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Notizen aus der Provinz

... schon sage und schreibe 2.250 Unterzeichner bei der Online-Petition:


Erhaltung Bahnhaltepunkt "Kloster Marienthal" 

 

Nur noch 9 Tage Zeit für alle die sich beteiligen wollen ... alle sollten sich beteiligen wollen !!!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Montag, 21. August 2017, 09:28 Uhr
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Hallo zusammen,

letzten Freitag, 18.08.2017, war ein kleiner Artikel mit der Überschrift ´Zählungen waren ernüchternd´ in der Lokal-Zeitung.

Darin hieß es, dass beschlossen wurde noch einmal die Fahrgastzahlen  durch die DB Netz prüfen zu lassen.

Aber es wurde auch auf die bekannten Ergebnisse der letzten Fahrgastzählung verwiesen.

´In Verbindung mit den hohen Kosten für den Erhalt, beziehungsweise für eine dringend nötige Modernisierung, wurde die Sinnhaftigkeit des Erhalts seitens des Ministeriums stark angezweifelt.´

Und der Abschluß war:

´In seinem Schreiben machte Brecht [Staatssekretär im Wirtscahftsministerium RLP] zudem auch klar, dass er wenig Hoffnung habe, dass bei einer erneuten Prüfung die Entscheidung anders ausfallen werde.´

 

Wenn nur andere Maßnahmen so gründlich auf Sinnhaftigkeit geprüft werden würden. Ich denke da an gewisse Regionalflughäfen oder Brücken .... Aber da geht es nicht um die Bahn, bei der immer alles Sinnhaftig sein muss, sondern nur um den Flug- und Kfz-Verkehr. Bei dem geht es zwar um größere Summen, aber zum Ausgleich geht es auch ohne die bei der Bahn scheinbar zwingend notwendige Sinnhaftigkeit.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
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