350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

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Donnerstag, 21. April 2016, 22:42 Uhr - 3255 Aufrufe
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

unter der obigen Überschrift war gestern ein Artikel in der lokalen Tageszeitung, siehe hier.

(Ich fürchte, der Link klappt für Euch nicht, von wegen Pay Wall und so, deshalb: Siehe pdf in der Anlage.)

 

Hintergrund ist, dass die sogen. Holzbachtalbahn (ein anderer Link) sanierungsbedürftig ist und der Betrieb defizitär ist. Es fährt zwar jeden Tag ein Zug mit (Stahl-) Coils (Bild und Bild) zu einem großen Metallverarbeitenden Betrieb in Selters (*), aber das bringt nicht genug Geld um alle Kosten zu decken. Deshalb gab es um die Jahreswende 2015/2016 große Diskussionen im hiesigen Landkreis, ob man den Transport-Auftrag kündigen und die Strecke quasi in den Wind schreiben solle. (Die Westerwaldbahn ist Eigentümer dieser Strecke.) Das hätte einiges mehr an LKW-Fahrten bedeutet, mit den üblichen Belastungen für Straßen und Umwelt.

Offensichtlich wurde eine Lösung gefunden und der tägliche Zug mit (Stahl-) Coils wird weiterhin fahren.

 

*) Die Coils kommen ´irgendwie´ von Norden (von Rotterdam oder aus dem Ruhrgebiet), dann über Au/Sieg in den Westerwald: Au/Sieg - Altenkirchen - Dierdorf - Selters.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Donnerstag, 21. April 2016, 22:43 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

... und der scann vom Artikel



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Freitag, 22. April 2016, 07:32 Uhr
HNullmosel

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Moin Hans,

 

klingt zunächst nach einer guten Geschichte für unser großes Vorbild.

 

Der Trassenpreis soll dann von 13 auf 20€ pro Tonne und Kilometer steigen, da fürchte ich, wird der LKW am Ende doch für das Unternehmen kostengünstiger sein.

 

Gruß

Jörg

 
Freitag, 22. April 2016, 09:19 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Jörg, Hallo zusammen,

obwohl der Trassenpreis steigen soll glaube ich nicht, dass am Ende der LKW kostengünstiger ist.

Ein Grund dafür ist, dass die Westerwaldbahn die Preise nicht selbst festlegt und deshalb nicht die Preise erhöhen kann.

Ein anderer Grund ... (s.u.)

 

Die Westerwaldbahn ist nur als Unterfrachtführer im Auftrag der DB Dargo unterwegs. Sie bekommt das Geld, das DB Cargo netterweise bereit ist zu bezahlen. Genau das war/ist auch ein Grund für das Defizit der WW-Bahn und der Grund für heftige Diskussionen im Kreistag und in der lokalen Presse.

Nun ist DB-Cargo bereit mehr für den Transport zwischen Scheuerfeld und Selters zu zahlen. (Scheuerfeld ist der Übergabe-Bf an der Sieg-Strecke Köln-Siegen von DB-Cargo an WW-Bahn.)

 

Ein anderer Grund (oben schon erwähnt) ist, dass die Firma in Selters ihre komplette Stahlcoil-Logistik auf den Schienentransport hin optimiert hat. Inklusive firmeneigenm Bahnhof mit überdachtem 5 gleisigem Gleisanschluss. Siehe den FreightNews-Artikel von 2005, Seite 10 ´Gelungene Kooperation mit der Westerwaldbahn´, mit schönem Bild der Coil-Entladung.

Anekdote am Rande:

Die ´normale´ Strecke von Siershahn über Selters nach Altenkirchen führt durchs Werksgelände und durch den überdachten firmeneigen Bahnhof! Aber da dort kein regulärer Zugverkehr mehr stattfindet ...

 

Im Anhang ein Bild mit Doppel-Traktion plus nachschiebende Lok, trotz relativ kurzem Zug! Genau richtig als Vorbild für die Modellbahn!!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Freitag, 22. April 2016, 09:25 Uhr
HNullmosel

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Hans,

 

das klingt ja beruhigend.

 

Schönes Bild hast Du im Anhang, aber die Epoche paßt für mich ja gaa nich!

 

Es lebe die Dampflok

Jörg

 
Mittwoch, 11. Mai 2016, 09:25 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

wie sagt man so schön: ´Es kann der Dümmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbaren nicht gefällt´ oder so ähnlich.

Die Sache mit der Sanierung der Strecke Altenkirchen - Selters bzw. mit der Finanzierung der Sanierung fällt scheinbar auch darunter.

 

Eine Firma aus der Region beschwert sich, das wären unerlaubte Subventionen und durch den Transport auf der Bahn hätten ´die´ Kostenvorteile ...! Bahn billiger als LKW ?!?! Interessant! Normalerweise hört man es immer andresrum.

Aber wenn es so ist, warum lässt sich der Beschwerdeführer nicht auch den Stahl per Bahn anliefern? Vom Bahnhof zu dem Standort des Beschwerdeführers ist es nicht weit, man kann fast hin spucken ....

 

Im Anhang der Artikel aus der lokalen Presse.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

P.S.: Fortsetzung folgt ...



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Mittwoch, 11. Mai 2016, 09:39 Uhr
HNullmosel

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Moin Hans,

 

die Argumentation kann ich durchaus nachvollziehen. Wenn es jetzt nach der Sanierung einen Personenverkehr zusätzlich geben würde....

 

Die EU wird es schon richten, wie so vieles in unserem Land.

 

Gruß

Jörg

 
Mittwoch, 11. Mai 2016, 10:27 Uhr
Egzag

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Jörg,

 

muss es nicht heißen:

 

Die EU wird es schon hinrichten, wie so vieles in unserem Land.

 

Nachdenkliche Grüße EUgen

 
Mittwoch, 11. Mai 2016, 10:56 Uhr
HNullmosel

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo EUgen,

 

Treffer, versenkt!Zwinkernd

 

Gruß

Jörg

 
Mittwoch, 11. Mai 2016, 12:14 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

hier die angekündigte Fortsetzung unter dem Motto ´abwarten und Tee trinken´, siehe Anhang.

´Abwarten und Tee trinken´, denn die Strecke wird eben nicht nur für die eine Konkurrenz-Firma befahren. Und damit erfolgt die Sanierung auch nicht nur für einen Anschließer.

 

Die Beschwerde klingt für ein bisschen wie Sandkasten-Zänkerei: Mama der hat, ich will auch ... !!!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

 



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Mittwoch, 11. Mai 2016, 21:04 Uhr
Trainspotter

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Hans

Bisher dachte ich immer, Deutschland regiert sich selbst. Doch scheinbar ist es doch Brüssel, das in Deutschland das Sagen hat. Aber als Schweizer versteht man das wahrscheinlich einfach nicht.

350`000 Euro ist ja eine bescheidene Summe, die für einen funktionierenden Güterverkehr einer Eisenbahn-Strecke investiert werden müssen. Der Gegenwert dafür ist kaum aufzurechnen. Auch wenn der Trassen-Preis ansteigen sollte, hat der LKW-Verkehr dagegen keine Chance. Gerade bei Massengütern wie den Coils,  ist der Transport auf der Bahn dem LKW jederzeit überlegen. Stell dir nur mal vor, wie viele Camions es brauchen würde, nur um die die Transport-Menge eines einzelnen Zuges auf der Strasse abzuwickeln.

Und ist einmal eine funktionierende Bahn da, werden sie auch andere an der Strecke liegenden Buden nutzen. Beweise dazu gibt es bei uns mehr als genug.

Mit Gruss Bernhard

 

 
Mittwoch, 11. Mai 2016, 23:11 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Bernhard,

... sehe ich auch so.

 

Nur zur Info: Der Streit ob es ungerechtfertigte oder obe es überhaupt Subventionen sind geht nicht um 350.000 €. Das ist nur der Anteil des einen Landkreise, der sich auch beteiligen will/soll.

Die Gesamt-Summe der Sanierung sind so irgendetwas in der Gegend von 10 Millionen.

Das ist der Betrag, der sozusagen die Streitsumme ist.

Dank EU- und sonstiger Zuschüsse bleibt bei der Westerwaldbahn ´nur´ noch, ich weiß es nicht mehr genau, ca. 1,5 Mio € hängen. Die soll der Landkreis als Eigentümer tragen, kann es aber nicht, da überschuldet, deshalb sollen die Nachbar-Landkreise, durch die die Strecke führt, helfen und auch ihren Anteil zahlen.

 

Die Ausgabe ist m.E. trotzdem sinnvoll, aber mich fragt ja keiner ...

 

Gruß aus dem Westerwald bzw. von unterwegs (siehe 2015er Lemminger Raddegiggl

Hans

 
Montag, 16. Mai 2016, 18:09 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Hans,

 

endlich mal erfreuliche Nachrichten über die große Bahn!

Weißt du,ob auf dieser Strecke eigentlich die legendären

Dreibeine eingsetzt werden?

Fragende Grüße

Erwin

 
Montag, 16. Mai 2016, 19:29 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Erwin,

mit Dreibein meinst Du sicher die BR V60, oder?

Nein, die werden hier nicht eingesetzt.

Die Westerwaldbahn hat zwei DH1004, das sind modernisierte V100, im Einsatz (siehe Bild 44 hier).
Außerdem noch zwei sehr altertümliche V26 (siehe Bild 39, 40 und 40 hier).

Auf der Strecke fahren aber auch ab+zu andere Loks, z.B. die BR 215, siehe Bilder 1-6 hier. Diese Bilder entstanden zwar in Au an der Sieg-Strecke, aber der Zug mit den Schiebeplanen- und Haubenwagen war garantiert unterwegs nach Selters über Altenkirchen, also zu genau der Strecke um die es in diesem Thread geht.

 

Die V60 ist viel zu schwach für diese Züge auf dieser Strecke. Sogar die 215 muss den Zug in Au teilen und in Altenkirchen wird wieder zusammengesetzt. Ab Altenkirchen bis Selters ist es nicht mehr

steil, auf diesem Teil der Strecke reicht eine 215 oder die beiden DH1004, 

Aber mit der V60 braucht hier im Westerwald keiner zu kommen. Bei aller Liebe, die ich auch für diese Lok habe, aber die ist zu schwach!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Mittwoch, 22. Juni 2016, 12:06 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

die Summe aus dem Start-Beitrag war ja nur ein einziger Baustein der Finanzierung.

Ziel war, dass alle drei Landkreise, die Anlieger an der besagten Strecke sind, sich an der Finanzierung beteiligen und nicht nur der landkreis, der zufälligerweise Eigentümer der Firma ist, die zufälligerweise die Strecke gekauft hat.

 

Gestern stand in der Lokal-Zeitung, dass der größte Baustein der Finanzierung gesichert ist, siehe Anhang. Als größter Nutznießer der Strecke sollte der Nachbar-Landkreis (Westerwaldkreis) auch den größten Anteil der 3 Landkreise übernehmen (den Rest bezahlet sowieso Bund+Land).

 

Schön zu sehen, dass die Vernunft Oberhand behalten hat und die Sanierung der Bahn-Strecke damit gesichert ist.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Donnerstag, 30. Juni 2016, 09:16 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

 

Hallo zusammen,

wie oben geschrieben war die Summe aus dem Start-Beitrag nur der erste Baustein der Finanzierung.

Ziel war, dass alle drei Landkreise, die Anlieger an der besagten Strecke sind, sich an der Finanzierung beteiligen und nicht nur der Landkreis Altenkirchen, der zufälligerweise Eigentümer der Firma ist, die zufälligerweise die Strecke gekauft hat.

 

Seit ein paar Tagen ist auch der dritte und letzte Baustein der Finanzierung beschlossen. Der Landkreis Altenkirchen hat beschlossen seinen Anteil - 350 000 Euro - beizusteuern.

Siehe Artikel im Anhang.

Die Gesamt-Finanzierung ist damit geregelt und die Sanierung kann (irgendwann) beginnen.

 

Ansonsten will der Landkreis Altenkirchen die Holzbachtaltrasse wieder loswerden. Sie soll an das Land Rheinland-Pfalz weitergegeben werden.

Dann könnte vielleich so etwas wie die HLB (Hessische Landesbahn) entstehen? Wer weiß.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Dienstag, 5. Juli 2016, 09:26 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

leider ist noch nihct alles in trockenen Tüchern!

Weiter oben (siehe Kommentar vom Mittwoch, 11. Mai 2016, 09:25 Uhr) hatte ich auch die Problematik der Subventions-Prüfungs-Eingabe bei der EU hingewiesen.

Ein Artikel in unserem lokalen Käs-Blättchen hat dieses Problem noch einmal ins Bewußsein zurück geholt, siehe Anlage.

Die Mühlen der Bürokratie müssen jetzt offensichtlich erst mal in aller Ruhe malen, bis die ersten Bagger anrollen können.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Samstag, 25. Februar 2017, 21:06 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

die Holzbachtalbahn hat ja ein Einnahme-Problem, deshalb das ganze Hick-Hack um die Sanierungs-Kosten. Vor einiger Zeit gab es einen unerwarteten warmen Einnahme-Regen, weil die Strecke als Ersatz-/Umleiter-Strecke für die Unterwesterwaldbahn (Siershahn-Staffel) genutzt wurde. Das brachte über das Trassenentgelt der Westerwaldbahn (Betreiber und Eigentümer der Strecke) zusätzliche Einnahmen.

 

Jetzt sieht es so aus, als ob bald wieder ein unerwarteter warmer Einnahme-Regen ansteht. Denn ´Aufgrund von weiteren Gleis- und Brückenbaumaßnahmen auf der Strecke Staffel–Montabaur ist diese vom 4. August bis 18. September gesperrt. Die weiträumige Umleitung verläuft von Siershahn über Altenkirchen und Westerburg.´ (Zitat

Die weiträumige Umleitung verläuft damit genau über die Holzbachtalbahn und außerdem quer durch die Fabrik-Halle der Fa. Schütz.

 

Gruß aus dem Westerwald

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Donnerstag, 29. Juni 2017, 09:19 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,
es sah tatsächlich so aus, als ob die Sanierung der Strecke bzw. die Finanzierung der Sanierung in trockenen Tüchern sei.
Leider kam dann der Querschuß der bösen Konkurrenz, die die öffentlich finanzierte Sanierung der Bahnstrecke als Subventionierung des quasi einzigen Anschließers der Strecke ansieht. Und deshalb diese Frage bei der EU klären lässt.

 

So weit so schlecht.

 

Vorgestern (27.06.2017) kam die Meldung in der lokalen Presse, dass die Westerwaldbahn den Transportvertrag mit DB-Cargo zum Jahresende kündigen soll. Und dass die Strecke nicht saniert sondern ihre Stilllegung eingeleitet werden soll!

 

Und dass die Westerwaldbahn sich von dem defizitären Gütergeschäft komplett verabschieden soll.

 

Das sind fürwahr schlechte Nachrichten!

 

Edit, 29.6.2017: Der ganze Artikel ´Güterzug-Aus - Packt die Notbremse des Kreises´ ist im WWW hinter einer Bezahlschranke versteckt.

Ich habe natürlich den Ausschnitt der Zeitung archiviert.

 

[@Moritz: Kannst Deinen Kommentar löschen, ist überholt]

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

 

 
Donnerstag, 29. Juni 2017, 12:07 Uhr
BR365

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Alle,

bitte beachtet die Copyright-Hinweise! 

 

Copyright © Rhein-Zeitung 2016. Texte und Fotos von Rhein-Zeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung, siehe Impressum. 

 

Gruß,

Moritz

 
Freitag, 30. Juni 2017, 09:28 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

die Geschichte mit der Güterverkehr geht noch weiter ...

Einen Tag nach der vorigen Meldung kam eine kleine Ergänzung mit der Überschrift ´Güterzüge: Es gibt noch Hintertüren´

 

In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass es Hintertüren gibt, die eine Stillegung verhindern:

1. Jemand übernimmt bzw. kauft die Strecke, so wie damals als die Weba sie gekauft hat und die Stilllegung durch die DB AG verhindert hat

2. Der Empfänger der Transport, also die Fa. Schütz in Selters, übernimmt selbst die Transporte

3. Das Land muss (zusammen mit dem EBA) der Stilllegung zustimmen, darüber könnte ggf. zu einem Rechtsstreit kommen, was die Stilllegung zumindest verzögern würde

 

Es bleibt interessant.

Ob die Kündingung des Transportvertrages und der Versuch der Stilllegung einer Güterverkehrs-Strecke in Anbetracht von Klimawandel, von der Belastung von Mensch+Natur durch LKW-Verkehr und des Abkommens von Paris und der dort eingegangenen Verpflichtungen sinnvoll ist, diese Frage hat sich in der Kreisverwaltung und im Kreistag scheinbar niemand gestellt.

[puh was für ein Satz]

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Mittwoch, 5. Juli 2017, 12:25 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

die Geschichte mit der Güterverkehr geht noch weiter ...

Einen weiteren Tag später, also am 30.06.2017 kam ein weiterer Artikel mit der Überschrift ´Verkehrsexperte: Kreis verspielt seine Zukunftschancen´

 

Mit Verkehrsexperte ist der Geschäftsführer Eisenbahnverkehr im VDV gemeint. VDV ist der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.

 

In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass sich die Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr erheblich verbessern würden durch bessere Förderung regionaler Güterstrecken und Tarifsenkungen.

Außerdem hätten sich EU, Bund und Länder aus klima-, energie- und raumordnungsbedingten Gründen über Parteigrenzen hinweg dazu bekannt, Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern.

Wer ausgerechnet in dieser Situation einseitig auf die Straße setzen würde, der hätte die Zeichen der Zeit nicht erkannt, wurde der o.g. Verkehrsexperte ziziert.

Durch die Aufgabe der Eigentümerschaft an der Strecke verliere der Kreis die Möglichkeit selbst die Zukunft der Eisenbahninfrastruktur mitzugestalten.

Er appelierte an den Kreis die Stilllegungsentscheidung zu überdenken und bot an sich bei der Suche nach konstruktiven Lösungen zu beteiligen.

 

Der Artikel ist hier, leider (für die meisten) unvollständig, weil hinter einer Pay Wall versteckt.

 

Wie gesagt: ´Es bleibt interessant´.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

 
Montag, 17. Juli 2017, 12:28 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

das die Strecke stillgelegt werden soll ruft natürlich die bahnophilen Streiter auf den Plan. In diesem Fall hat sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit einem offenen Brief an die RLP-Ministerpräsidentin, an den Landes-Verkehrsminister und die beteiligten Landräte gewandt, mit der Aufforderung bzw. Bitte ein Lösung zu finden, wie die Holzbachtalstrecke gesichert werden kann. Und zwar sowohl für den bestehenden Güterverkehr als auch für zukünftigen Personenverkehr (Schüler und Touristen).

Diese Forderung stellt der VCD auch in einen größeren Zusammenhang, denn im Bereich Güterverkehr würde zu wenig für den Klimaschutz, die Luftreinhaltung und gegen die Lärmbelästigung getan.

 

Das Ganze wurde am 14.07.2017 unter dem Titel ´Verkehrsclub kämpft für Holzbachtalbahn´ im Lokaltteil der örtlichen Tageszeitung berichtet.

Und am 15.07.2017 war sogar im Rheinland-Pfalz-Teil der örtlichen Tageszeitung ein kurzer Artikel mit dem Titel ´Fehlt der Wille zur Schiene?´, der sich auch auf den obigen offenen Brief bezog.

Man rührt also fleißig die Werbe-Trommel, um die Schließung der Strecke zu verhindern.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Montag, 31. Juli 2017, 17:30 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

am 05.07.2017 schrieb ich: ´Einen weiteren Tag später, also am 30.06.2017 kam ein weiterer Artikel mit der Überschrift ´Verkehrsexperte: Kreis verspielt seine Zukunftschancen´´

und dann auch ´Der Artikel ist hier, leider (für die meisten) unvollständig, weil hinter einer Pay Wall versteckt.´

 

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass die Artikel nur die ersten X Tage hinter der Pay Wall versteckt sind. Danach sind sie frei zugänglich. Also ....

den Artikel ´Verkehrsexperte: Kreis verspielt seine Zukunftschancen´ findet Ihr hier.

 

Ein schönes Bild von der betroffenen Strecke ist hier, als Teil eines Artikels.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Freitag, 4. August 2017, 18:47 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

heute stand im Lokalteil der Tageszeitung, dass die Stilllegung vielleicht gar erfolgen kann.

Der VCD-Kreisverband stellte in einer Pressemitteilung fest, dass es nicht so einfach wäre mit der Stilllegerei einer Bahnstrecke. Denn im Allgemeinen Eisenbahngesetz stehen ein paar Paragraphen, die zu berücksichtigen seien. Der Artikel zitiert aus der Pressemitteilung:

´Beim Betrieb der Eisenbahnstrecke Altenkirchen-Selters handelt es sich nicht um eine in das Belieben einer Kreisverwaltung bzw. eines EVUs gestellte freie Entscheidung, sondern um die Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen. Das ist die Rechtslage. Die sollte allen politischen Parteien vor Ort bekannt sein. In vergleichbaren Fällen ist bundesweit bereits mehrfach geklärt worden, dass das, was der Landrat mit seinem Kreistagsbeschluss durchsetzen möchte, einfach nicht möglich ist.´

Weiter heißt es, dass bei einem Stillegungsverfahren der Eisenbahninfrastruktur der Einwand der Unwirtschaftlichkeit grundsätzlich nicht gegen die Durchsetzung der bestehenden Betriebspflicht geltend gemacht werden könne.

 

Ich bin gespannt, wie das ausgeht.

 

Gruß aus dem Wetserwald

Hans

 
Donnerstag, 10. August 2017, 09:26 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

scheinbar ist Sommerloch ....

Gestern kam eine Meldung im Lokalteil der örtlichen Tageszeitung mit der Überschrift ´Weba wehrt sich gegen Vorwürfe´. Darin wehrte sich nicht die Weba, sondern der 1. Kreisbeigeordnete, der für die Weba zuständig ist, gegen den Vorwurf, er hätte den Sachverhlt nicht ausgiebig dargestellt und der Kreistag hätte deshalb die Stilllegung beschlossen, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren gewesen zu sein.

Diesen Vorwurf hatte der VCD mit Blick auf ein mögliches Gerichtsverfahren erhoben, siehe mein Beitrag hier eins oben früber.

 

Teil. Aber ein interssantes Schnipselchen war doch in der Meldung und zwar zur möglichen Übernahme der Infrastruktur durch einen anderen Betreiber. Hier zu wurde der 1. Kreisbeigeordnete mit den Worten zitiert: ´Wir haben die Strecke ordnungsgemäß zum Kauf angeboten, aber bislang hat sich noch kein Interessent gemeldet´. Nach seinen Worten würde die Frist Ende September ablaufen.

 

Das ist jetzt der spannende Teil der Geschichte: Wird die Strecke von einem anderen Betreiber übernommen und wenn ja, von wem?

 

Wir werden sehen.

 

Gruß aus dem Westerwald

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Freitag, 11. August 2017, 09:26 Uhr
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Hallo zusammen,

im Kommentar vom Freitag, 4. August 2017, 18:47 Uhr (der 2. oben drüber) ging es um eine Pressemitteilung des VCD-Kreisverbandes.

 

Wer sie im Original nachlesen möchte kann das jetzt tun: Sie ist im Anhang.

 

Gruß aus dem Westerwald

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Dienstag, 15. August 2017, 09:20 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

am vergangenen Samstag 12.08.2017 erschienen gleich zwei Artikel zur von der Stilllegung bedrohten Holzbachtal-Strecke Siershahn - Altenkirchen.

 

Der 1. Artikel meldete unter der Überschrift ´Erhebliche Mittel für Reparaturen´, dass zur Gewährleistung der technischen Betriebssicherheit bis mindestens Ende 2017 erhebliche Mittel durch die Westerwaldbahn (Weba) als Eigentümer/Betreiber aufgewendet werden müssten. An drei Brücken fänden Arbeiten zur Sicherung der Brückenpfeiler statt. Die Kosten für die Notmaßnahmen an Gleisen und Bauwerken beliefen sich in diesem Jahr auf rund 250.000 Euro.

Es wurde noch darauf hingewiesen, dass diese Investitionen bei einer Stilllegung der Strecke verloren seien, nicht jedoch bei einem Weiterbetrieb. Doch daran, so weiter im Artikel, hätte der Landkreis Altenkirchen - aber offensichtlich auch das Land Rheinland-Pfalz und sein Verkehrsministerium - kein Interesse.

(Anm: Der Landkreis Altenkirchen ist Eigentümer der Westerwaldbahn GmbH und die wiederum ist Eigentümer der Strecke)

 

Na hoffentlich ändert sich da noch etwas, denn die Coil-Transporte über die Straße abzuwickeln ist nicht wirklich sinnvoll. Vor allem nicht aus Sicht des Klimaschutzes und in Anbetracht der im Pariser Abkommen vereinbarten CO2-Reduzierungen.

 

Der 2. Artikel mit der Überschrift ´Tonzüge rollen über die Holzbachstrecke´ zeigt deutlich wie kurzsichtig die Stilllegungs-Absicht ist, denn ´DB Cargo legt Ausweichroute wegen Streckensperrung zwischen Montabaur und Limburg fest´, so die Unter-Überschrift. Zur Streckensperrung siehe den Thread Modernisierung Unterwesterwald-Strecke.

Die Online-Version des Artikels ist hier (bald auch für alle sicht-/lesbar).

Die im Artikel genannte Ausweichroute führt genau über die von der Stilllegung bedrohte Holzbachtal-Strecke Siershahn - Altenkirchen und von dort weiter nach Au/Sieg. Zwei Züge täglich, jeweils gezogen von einer Class 66 (Baureihe 266),  umfahren dann den Westerwald entlang der Täler von Sieg, Dill und Lahn und kommen rund 10 Stunden später in Limburg an.  Dort erfolgt die Zusammenstellung der Waggons zur Weiterfahrt nach Norditalien über die reguläre Route.

 

Aber was machen die Ton-Transporte wenn die Ausweichroute Siershahn - Altenkirchen stillgelegt ist und in ein paar Jahren die nächste Brückensanierung auf der Unterwesterwald-Strecke mit Vollsperrrung derselben ansteht? Den Ton mit LKWs nach Limburg fahren, um in dort in Bahnwaggons zu laden? Oder macht sich darüber keiner Gedanken? Weder bei der Bahn (DB Cargo) noch im Landkreis Altenkirchen bzw. bei der Westerwaldbahn (Weba)?

Diese kurzsichtige Kirchturmpolitik ist für jeden denkenden Bürger zum verzweifeln bzw. zum Haare ausreißen!

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

 
Samstag, 30. September 2017, 23:37 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

am Freitag der vorigen Woche war wieder einmal ein Artikel in der örtlichen Tageszeitung zum Thema Holzbachtalbahn.

Die Überschrift war

 

Kritik an Stilllegung

 

und die Unter-Überschrift war

 

Holzbachtalbahn VCD: Aus für Strecke ist ein Unding

 

´Kritik an der Verkehrspolitik im Westerwald, insbesondere mit Blick auf die geplante Stillegung der Güterverkehrsstrecke zw. Altenkirchen und Selters, hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) geübt. ´Verkehrspolitiker aller Parteien aus der Region, hier im besonderen die Landräte und Kreistagsmitglieder aus den Kreistagen AK, WW und NR, reden immer gerne davon, den umweltfreundlicheren Schienenverkehr stärken zu wollen. Geht es ans Investieren, wird eher stillgelegt´, so der VCD-Vorsitzende im Kreisverband Rhein-Lahn-Westerwald, Rainer Vogt aus Höhr-Grenzhausen.

   Den vom Kreis AK beschlossenen Ausstieg der kreiseigenen Westerwaldbahn GmbH (Weba) aus dem Gütertransportgeschäft auf der Holzbachtal-Strecke bezeichnete Vogt als ´Unding´. ´Trotz vorhandenem ausreichendem Güterverkehr und vorhandener Finazierung für die Renovierung der Gleise soll lieber stillgelegt werden. Man schreibt zwar die Strecke aus, aber alle wissen, es wird keiner zu den üblichen Konditionen kommen´, so sein Argument. Wer die Holzbachtalbahn wirklich wolle, müsse jetzt die Antwort liefern, heißt es aus dem eher ökologisch ausgerichtetem VCD.

   An der zur Stilllegung anstehenden Strecke, die in erster Linie für den Transport von Stahlcoils für die Fa. Schütz in Selters genutzt wird, zeigen sich für Vogt exemplarisch die Probleme des Schienennetzes der Region Westerwald. ´In der Politik dreht sich viel zu viel um den Straßenverkehr´, fasst er zusammen.´


Soweit der Artikel vom 22.09.2017, der leider nicht Online zu finden ist.

Herr schmeiß Hirn vom Himmel, und beschlagnahme vorher alle Regenschirme, auf dass die Stilllegung noch abgewendet wird. Mehr LKW-Transporte auf der Straße braucht die Welt nicht. Vor allem nicht in Zeiten des Klimawandels und der Pariser Verträge.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Donnerstag, 5. Oktober 2017, 09:28 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

nach dem die Bieter-Frist abgelaufen ist kam am gestern in der örtlichen Tageszeitung die Meldung, dass es zwei Interessenten gäbe, die die Strecke betreiben wollen.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Verhandlungen ernsthaft geführt werden und zu einem Erfolg führen, damit die Coil-Transporte weiterhin mit der Bahn erfolgen.

 

Link zum Artikel:

Holzbachtalbahn: Es gibt zwei Interessenten

 

Im Moment versteckt sich der Artikel noch hinter einer Bezahlschranke, aber in ein paar Tagen wird er für alle zugänglich sein, so war es bisher jedenfalls.

Die gescannte Papier-Version ist auch vorhanden ....

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Dienstag, 12. Dezember 2017, 09:27 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

mittlerweile fuhr am 08.12.2017 der letzte Güterzug der Westerwaldbahn über die Holzbachtalbahn. Standesgemäß mit einem Schildan der Weba-Lok entsprechend gekennzeichnet.

Leider gibt es bisher keine Infos dazu im WWW und in der Tagespresse bisher nur am vergangenen Montag ein Bild mit kurzem Text dazu.

 

Im DSO gibt es einen Thread zu einer Sonderfahrt auf der Stammstrecke Scheuerfeld-Bindweide, auf der die Westerwaldbahn auch bis Mitte des Jahres Güterverkehr durchgeführt hat. In dem DSO-Thread ist auch eine recht detaillierte Darstellung der aktuellen Fakten zu den beiden Strecken nach der Stilllegung des jeweiligen Güterverkehrs. Siehe Westerwaldbahn Sonderfahrt Nachschlag. Der Link führt dierekt zum entsprechenden Kommentar, das erste Drittel des Kommentars handelt von der besagten Sonderfahrt, dann kommt der Teil mit den aktuellen Fakten.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 



Anhang
 
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 09:27 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

die Begründung zur Kündigung der Transportverträge war immer das Minus bzw. das  zu große Minus, dass die Westerwaldbahn mit ihren Gütertransporten erwirtschaftete. Und das in Zukunft keine Besserung zu erwarten sei.

 

Wie ein Schlag ins Gesicht aller an ´Güter gehören auf die Bahn´oder an Klimaschutz interessierten ist der Artikel in der örtlichen Tageszeitung von gestern mit dem Titel ´Letzte Tour auf der Holzbachtalstrecke: Weba fährt zum Abschied Güterrekord ein´ mit der Aussage:

´Laut Informationen unserer Zeitung konnte die kreiseigene Gesellschaft damit ein weitgehend ausgeglichenes Betriebsergebnis einfahren.´

 

Na super! Dann hätte man doch die Transportverträge nicht kündigen brauchen und die Stilllegung der Strecke hätte man auch nicht beantragen müssen, denn der Stilllegungs-Antrag war nur die Konsequenz der weggefallenen Gütertransporte.

Schilda läst grüßen!

Nur zur Erinnerung: Die Strecke ist zwar sanierungsbedürftig, aber die Kosten waren durch diverse öffentliche Zuschüsse und Beteiligung der Nachbar-Landkreise gedeckt bzw. so verteilt, dass niemand überfordert war.

Schilda läst grüßen!

Die Auto-Lobby hat einen weiteren Sieg errungen und dem Klimaschutz einen Bärendienst erwiesen.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

P.S.: Der Link zum Artikel endet z.Zt. an einer Bezahl-Schranke. In ca. 1-2 Wochen ist der Artikel frei verfügbar und für jeden lesbar. Er ist auch dank des Bildes der Abschiedsfahrt im Schneetreiben sehenswert.

 
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20:19 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

endlich habe ich einen frei verfügbaren Artikel gefunden: Holzbachtalbahn: Letzte Fahrt der WEBA heute, Allerletzte am Montag, sogar mit Bild (allerdings ohne Schneetreiben).

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Freitag, 22. Juni 2018, 14:49 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

am 03.04.2018 erschien in der lokalen Tageszeitung der Artikel

 

Besitzer könnte wechseln: Hat Lappwaldbahn Streckenkauf in den Blick gefasst?

 

Darin wurde geschrieben, dass es eine konkreten Interessenten für die Übernahme der Holzbachtalbahn zwischen Altenkirchen und Selters gibt.

Ich kann dei Lappwaldbahn bisher noch nicht, deshalb hier ein Link.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Sonntag, 29. Juli 2018, 17:30 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

am 21.06.2018 erschien in der lokalen Tageszeitung der Artikel

 

Weichen gestellt: Lappwaldbahn soll Bahnstrecke Altenkirchen-Selters übernehmen

 

Darin wurde geschrieben, dass die Vertragsverhandlungen mit der Lappwaldbahn abgeschlossen sind, aber der notrielle Abschluss noch fehlt.

Wie es scheint geht das Kapitel Güter-Verkehr auf der Holzbachtalbahn nicht sooo schnell zu Ende, wie befürchtet. Wir hoffen weiter.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Freitag, 30. November 2018, 09:25 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

Ende gut alles gut ? Auf jeden Fall ist die Stilllegung der (Güter-) Strecke von Altenkirchen nach Selters erst mal abgewendet, denn sie wurde an die Lappwaldbahn verkauft.

Siehe den Artikel in der heutigen Tageszeitung:

 

Kreis ist die Holzbachtalstrecke los: Verkauf anLappwaldbahn ist besiegelt

 

Der Link zum Artikel endet z.Zt. an einer Bezahl-Schranke. In ca. 1-2 Wochen ist der Artikel frei verfügbar und für jeden lesbar.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

 
Freitag, 30. November 2018, 18:44 Uhr
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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Moin Hans,

gut das der Krimi erst einmal vorbei ist. Wollen wir hoffen das unsere Erwartungen erfüllt werden und der Investor was taugt.

Aber hängt da nicht noch eine Klage wg./gg. Schütz an, da ein Konkurrent die Strecke als Subvention betrachtet ?

 

Gruß aus dem Westerwald in den Westerwald

 

Ralf

 
Montag, 3. Dezember 2018, 09:26 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo zusammen,

 

@Ralf,

ja ja, da war doch was. Keine Klage, sondern eine Beschwerde bei der EU-Kommission wurde vorgebracht.

Und unsere hasenfüßige Verwaltung hatte nichts besseres zu tun als in Panik zu verfallen und den eigentlich zugesagten Anteil an Finanzierung zu blockieren.

Aber mittlerweile wurde die Beschwerde ´unter Vorbehalt´ zurückgezogen, was immer das heißt. Die Zeitung schrieb dazu:

´(..) gab es rechtlichen Ärger. Schütz-Mitbewerber Werit aus Altenkirchen sah hier einen Wettbewerbsvorteil für den Kontrahenten aus dem Westerwalskreis. Insbesondere wertete man die Reaktivierung des Streckenabschnitts zwischen Raubach und Selters und die Absicht der Westerwaldbahn, die Holzbachtrasse für fast 12 Millionen Euro sanieren zu wollen, als unzulässige Beihilfe für Schütz. Eine entsprechende Beschwerde hatte das Unternehmen bei der EU-Kommission in Brüssel vorgebracht, im Sommer diesen Jahres aber unter Vorbehalt zurückgezogen.´

 

Der Verkehr auf der Strecke soll, von zur Zeit einem Zugpaar an Samstagen, ab dem kleinen Fahrplanwechsel im Sommer ausgeweitet werden.

 

Jetzt fehlt nur noch, dass die Sanierung losgeht.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



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Montag, 3. Dezember 2018, 19:17 Uhr
Hans24

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo HansK,

eine kurze Frage, sind das die Strecken auf der der Schi-Stra-Bus gefahren ist? Und weiter, gibt es darüber einen Streckenplan?

Ich bin schon oft durch die Holzbachschlucht gewandert, aber eine Eisenbahnstrecke habe ich nicht gesehen. Wohl gibt es am Anfang der Holzbachschlucht ein sehr schönes und gutes Kaffee, sehr zu empfehlen.

Freue mich auf eine Antwort von Dir

Viele Grüße aus Löhnberg

Hans

 

 
Montag, 3. Dezember 2018, 20:57 Uhr
Kegler

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Moin "Löhnberger" Hans,

die Holzbachschlucht ist woanders: In der Nähe von Westerburg (Richtung Seck). Dort liegen keine Gleise. Besagte Bahnstrecke führt von Siershahn nach Altenkirchen. Mit der genauen Fahrtstrecke des Schi-Stra-Bus müßte ich mal nachschauen. Auf jeden Fall war er in der Ecke unterwegs.

 

Das von Dir angeführte Cafe ist liegt wirklich schön. War aber schon länger nicht mehr dort.

 

Gruß

Ralf

 
Montag, 3. Dezember 2018, 21:22 Uhr
Kegler

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Nochmal Moin,

habe gerade noch schnell die Daten zum Schi-Stra-Bus nachgeschaut:

 

Betzdorf-Koblenz, 3.10.54-27.5.67

 

Schiene (55,8 km): Betzdorf - Dierdorf

Siegstrecke bis Au, von dort nach Altenkirchen und ab dort auf der Holzbachtalstrecke bis Dierdorf.

 

Straße (30,7 km) Dierdorf - Koblenz

 

Gegenüber der reinen Fahrzeit auf der Schiene reduzierte sich Fahrzeit um ca. 60 Minuten.

 

Gruß

Ralf

 
Freitag, 7. Dezember 2018, 20:22 Uhr
HansK

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Hans,

das läuft ja super hier! Ralf hat schon alle Fragen umfassend beantwortet.

Demnächst muss Du ein bisschen weiter wandern, dann kommst Du auch an der Holzbachtalstrecke vorbei ....

Das Café am Ende der Holzbachschlucht ist echt schön und zu empfehlen, wir waren auch schon ein paar mal dort.

 

Gruß aus dem Westerwald an die Lahn (dort [in Löhnberg] sind wir schon ein paar mal zu Lahn-Kanu-Touren gestartet und bisher einmal zu einer Lahn-Rad-Tour)

Hans

 
Samstag, 8. Dezember 2018, 19:03 Uhr
Hans24

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350000 Euro für die Westerwaldbahn bewilligt

Hallo Ralf, Hallo Hans,

vielen Dank für eure Antworten. Wenn ich wieder mal Wandere werde ich etwas weiter gehen und vielleicht das Holzbachtal mit der Eisenbahnstrecke erreichen.

Neben bei, der „Schi-Stra-Bus“ der links zu sehen ist, läuft auf meiner Anlage sehr gut. Er ist von der Fa. Brekina. Was ein wenig stört ist der Schleifer, der sehr weit vorne Angebaut ist.

Grüße aus Löhnberg

Hans

 

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