Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

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Montag, 19. Dezember 2016, 12:28 Uhr - 1507 Aufrufe
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

die Schienenbusse, egal ob die alten Original oder ihre modernen Nachfolger wie z.B. der LINT (siehe LINT 27 der HLB), verbrauchen eine ganze Menge Diesel mit den üblichen Folgen: Lärm und Abgase.

 

Im aktuellen Märklin-Magazin wurde in einem Bericht von der Berliner InnoTrans 2016 über den Coradia iLint berichtet. Eine echt interessante Sache: Antrieb per Brennstoffzelle und Elektromotor.

Hier ein Artikel dazu:

Der erste Wasserstoffzug der Welt fährt nach Cuxhaven

oder direkt beim Hersteller nachlesen:

Alstom enthüllt auf der InnoTrans seinen emissionsfreien Zug Coradia iLint.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Dienstag, 8. Mai 2018, 09:27 Uhr
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

unter der Überschrift

Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

gibt es den Bericht einer (der ersten?) öffentlichen Probefahrt mit dem Wasserstoff-Lint. Der Bericht ist vom 20.04.2018.

 

Hört sich alles sehr interessant an. Bei uns fahren viele Diesel, da gibt es viel Potential für die neue Technik. Speziell die durchgehenden Verbindungen aus dem Westerwald bis zur Uni-Stadt Siegen sind für die Fahrgäste zwar bequem, aber abgastechnisch ziemlich kritisch. Denn da dieselt ein Triebzug unter der Oberleitung dahin ....

Mit einem Wasserstoff-Lint wäre die Abgas-Situation günstiger.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Dienstag, 8. Mai 2018, 10:19 Uhr
995241

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo Hans,

Danke für den Artikel über den Brennstoffzellenschoms!

Endlich hat ein Schienenfahrzeughersteller begriffen,

daß die Zeit der "Dieselstinker" vorbei ist und stellt

eine wirkliche Innovation im Fahrzeugbau auf die

Schienen! Hoffentlich greifen unsere deutschen

Schienenfahrzeughersteller diese aus meiner Sicht

sehr gute Idee auf und entwickeln auch solche Fahrzeuge

in Deutschland!

LG

Erwin

 

 

 
Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:44 Uhr
Heinzi

Heinzi

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Macht das wirklich Sinn?

 

Kommt darauf an wie der Wasserstoff gewonnen wird.

Die Gewinnung von Wassrstoff ist sehr Energieaufwendig. Wird dieser also etwa durch elektrolyse mittesl Kohlenstrom hergestellt (muss ja billig sein)  ist das ganze dann ein Schuss in den offen.

 

https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/wirtschaftktnhp/5364981/Innovation_Die-erste-WasserstoffBahn-der-Welt-entsteht-in-Oesterreich

 

Auch da stellt sich ernsthaft die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Strom-->Wasserstoff-->Strom hat einen Gesamtwirkungsgrad von zwischen 40-50%. Das nur weil man keine Strommasten will!

Energieverschwendung sollte auch bestrafft werden.

 
Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:30 Uhr
Schachtelbahner

Schachtelbahner

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

In dem von dir verlinkten Artikel wird der Wasserstoff mit Wasserenergie gewonnen.

 

Ist auf jeden Fall der richtige Weg in die Zukunft. So etwas wünsche ich mir von unserer Regierung nur da kommt nix.

 

Grüße Kurt

 
Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:21 Uhr
Trainspotter

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo ihr da draussen

 

Die Brennstoffzelle ist zur heutigen Zeit eigentlich die einzig vernünftige  Alternative zu fossilen Brennstoffen. Elektrofahrzeuge, die gerade einen Hype erleben, und von den schönen Grünschwätzern in den Himmel gelobt werden, sind nichts anderes, als produzierter Sondermüll, der uns noch lange verfolgen wird. Mal abgesehen von den verschleuderten seltenen Erden, die unter desaströsen Folgen für die Umwelt gewonnen werden.

 

Den dadurch haufenweise anfallenden Sondermüll in den Osten abzuschieben, oder in Afrika zu verklappen, wird in Zukunft nicht mehr gehen.

 

Und es sei die Frage gestattet, wenn alle Fahrzeuge, die heute unterwegs sind, mit Strom fahren, woher nehmen wir denn diesen Strombedarf in der Zeit, in der überall AKW`s stillgelegt werden?

 

Na klar, aus der Steckdose.

 

In meiner Wohnregion gab es durch ein europäisches Projekt, unter der Bezeichnung CHIC (Clean Hydrogen in European Cities), von 2011 bis 2017 fünf Postautos (Postbusse), die in dieser Zeit mit Brennstoffzellen unterwegs waren. Es war ein durchschlagender Erfolg. Es wurde nicht nur eine astronomische Summe an Diesel, sondern in der Zeit, nur in unserer Region, über 1`600 Tonnen CO2 eingespart. Die Busse waren zudem bei den Kunden äusserst beliebt.

 

Das Projekt wurde eingestellt, weil die Bus-Unternehmen nicht bereit waren, die Mehrkosten der noch neuen Betriebsart zu akzeptieren. Hätten sie alle gemeinsam mitgemacht, hätten sich die Kosten für solche Fahrzeuge und deren Betrieb, sicherlich reduziert. Die Masse macht`s. Aber Diesel ist halt noch zu billig.

 

Schade, eine verpasste Chance. Aber die Brennstoffzelle wird noch Zukunft haben. Es war vielleicht noch etwas zu früh dazu. Irgendwann kommt auch noch die PKW-Industrie drauf.  Elektrofahrzeuge sind keine Lösung, nur scheinheilige Symptom-Bekämpfung.

 

Mögen die Wasserstoff-Züge Erfolg haben. Es wäre eine erster Schritt in die richtige Richtung.

 

Mit Gruss Bernhard

 

 

 
Mittwoch, 16. Mai 2018, 23:21 Uhr
MeierGerhard52

MeierGerhard52

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Grüß Dich, Bernhard !

 

Deine, bzw. unsere Frage, wo der Strom den nun herkommen soll, beschäftigt mich auch schon des längerem.Die AKW`s sollen bei uns stillgelegt werden. In den angrenzenden Nachbarstaaten lachen die sich heute schon einen Ast. Wenn es dann doch nicht reicht, bei uns, kann man ja den Strom vom Ausland kaufen.

Von einem Verwandten, der Kundendienst - Arbeiter in AKW`s ist, höre ich immer, unsere sicheren AKW`s werden stillgelegt, und in Frankreich stehen an der Grenze AKW`s die nicht so gut sein sollen.

Ich kann das nicht beurteilen, welche Typen sicherer sind, als andere.

Was den Stromverbrauch angeht, da kann ich aber schon eine Meinung haben.  Seit Jahren hört man, wir müssen Strom sparen, Strom sparen.

Und dann wird alles mit Akku - Geräten regelrecht überschwemmt.

Ja, ich habe auch 2 Akku - Bohrschrauber, Aber müssen jetzt die Rasenmäher, Heckenscheren, Staubsauger, Handwerkzeuge aller Art, jetzt auch UNBEDINGT mit Akku`s laufen. Ich weiß nicht, wie es bei Dir in der Schweiz ist, da war ich schon länger nicht mehr, aber wenn am Samstag die Werbung von den Baumärkten kommt, da geht es nur noch um Akku- Geräte. In meiner Garage / Werkstatt habe ich jetzt LED- Röhren, in der Wohnzimmer Lampe LED Birnen,

überall wo es geht, wird Strom gespart.

Von meiner Arbeitstelle weiß ich, das Versuche mit Gezeiten - Kraftwerken gemacht wurden, im Modell.

Der Strom von den Windrädern an der Nordsee wird von Wechselstrom auf Gleichstrom umgewandelt, und dann wieder in Wechselstrom  umgewandelt, weil man Wechselstrom nicht so weit schicken kann. Da kommt dann bei uns hier nichts mehr an, wenn man Wechselstrom ,, verschickt ". Ob das alles stimmt?, weiß ich nicht, da bin ich kein Fachmann. Und jetzt, mein Sohn ist ganz begeistert von der Formel E, der Tesla, ein Super Auto.Lachend

Der ganzen Welt wird von den Elektro - Fahrzeugen erzählt, und wenn man dann fragt, wo der Strom herkommen soll?. Sprachlosigkeit.

Na, Strom ist doch da, jeden Tag, bei uns ist doch kein Engpass.

Geschwaffel, Keine Ahnung von nichts, und wieder Geschwaffel.

Ich sagte dann noch, ich habe mir am Sonntag die Formel 1 angesehen, nicht alles, weil ich mit dem Hund rausgegangen bin. Aber da bekommt man nur noch mitleidige Blicke, und so ein Grinsen. Ungefähr so, als ob man hinter dem Mond lebt.

Früher , wenn jemand sagte; ich bin froh, das ich schon so alt bin,

bekam ich immer so eine leichte Wut.WeinendVerlegen Jetzt erwische ich mich immer öfter dabei, ich sage auch schon so.

 

Das wars , vom Strom. Weil   ... der kommt ja eigentlich aus Afrika!

Habt ihr das gewusst ?.   Meine Nachbarin hat erst gestern gesagt!

Jetzt haben die Affen schon wieder den Strom abgedreht.Lachend

 

                                    Viele Grüße, Gerhard.

 
Donnerstag, 17. Mai 2018, 12:28 Uhr
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

na da habe ich ja ganz schön ´was angerichtet und alle Unkenrufer aus der Deckung gelockt.

 

Natürlich macht so ein Brennstoffzellen-Zug nur Sinn, wenn der dazu nötige Wasserstoff mit regenerativer Energie erzeugt wurde. Alles andere ist Blödsinn und so selbsverständlich, das braucht man gar nciht mehr erwähnen.

 

Die ganzen Geräte mit Akkus: Man man nicht kaufen, wird keiner dazu gezwungen. Aber klar ist: Unsere/Jede Industrie sucht immer nach neuen Produkten, für die dann bei uns die Bedürfnisse schafft. So ist das bei Akku-Rasenmäher und so war es bei Smartphones oder Handys. Bevor es diese Produkte gab hatte sich die Welt auch gedreht und keiner hatte sie vermisst. Das Ganze nennt sich Konsumgesellschaft. Muss man nicht mögen, ist so läuft es halt, bis ´wir´ es ändern ...

 

Die sicheren AKWs in Deutschland: Wir hatten vor ein paar Jahren einen etwas längeren Thread Atomkraft auf der MoBa!?. In dem Thread hatte ich ein paar Störfälle aufgelistet, die in den sicheren AKWs in Deutschland passiert sind. Einge davon sehr sehr knapp an der Katastrophe vorbei. Ein Rest davon steht immer noch in Bayern (Grundremmingen A) und strahlt immer noch vor sich hin .... ! Zum Glück innerhalb der Reaktorkuppel.

Ein anderer hatte als Ursache, dass die Techniker die Anlage nach einer Störungs-Meldung auf ´Test´ stellten .... war aber kein Test, war echt (Brunsbüttel). Ging ganz knapp aus ...!

Na ja und ein echter Störfall so wie in Tschernobyl oder Fukushima in der BRD und wir können einpacken! Wohin mit den Menschen, die aus den unbewohnbaren Gebieten evakuiert werden müssen? Alle nach Syrien/Eritrea/Afganistan??? So zu sagen als Retour-Kutsche nach dem Motto ´Erst kamt ihr zu uns, jetzt kommen wir zu Euch´?

Also dann doch lieber die vielleicht nicht so optimal billigen Techniken wie Windräder und Fotovoltaik massenhaft ausbauen und den anderen Schrott abschalten. Das gilt natürlich auch für die Braunkohle-Luftvergifter-Kraftwerke!

 

Und die bemängelte Effizienz: Natürlich ist es nicht effizient aus Strom Wasserstoff zu erzeugen um damit wieder Strom zu erzeugen. Aber es ist auch nicht effizient in der Nordsee Kraben zu fischen um die dann per LKW nach (Süd-) Italien oder Marokko zum pullen zu fahren und danach wieder zurück um sie in Nord-Deutschland ´fangfrisch´ zu verkaufen. Auch nicht effizient. Wird aber gemacht und keiner meckert ....

 

Und die ineffiziente HGÜ von der Nordsee nach Bayern: Soll man die Nordsee nach Bayern umleiten? Oder alle Bayern und deren Industrie an die Nordsee umsiedeln? Wäre auch nicht gerade Effizient. Dann doch lieber den Strom transportieren. Zur HGÜ steht in dem oben erwähnten Thread Atomkraft auf der MoBa!? auch etwas, siehe Kommentar vom 30. März 2011, 22:46 Uhr.

 

Habe fertig.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

 
Freitag, 18. Mai 2018, 09:27 Uhr
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

noch ein Nachtrag zu ´Die AKW`s sollen bei uns stillgelegt werden. In den angrenzenden Nachbarstaaten lachen die sich heute schon einen Ast. Wenn es dann doch nicht reicht, bei uns, kann man ja den Strom vom Ausland kaufen.´

Speziell zu dem ´Wenn es dann doch nicht reicht, bei uns, kann man ja den Strom vom Ausland kaufen.´

Das ist eins der beliebtesten Schauermärchen zum Thema bzw. von der Atomlobby, denn auch im Jahr 2017 hat Deutschland mehr Strom exportiert als jemals zuvor!

Also nicht ´hat Strom exportiert´, sondern ´hat mehr Strom exportiert als jemals zuvor´.

Der Exportüberschuss hat seit 6 Jahren kontinuierlich zugenommen.

(Quellen: www.energy-charts.dewww.ag-energiebilanzen.de)

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Freitag, 18. Mai 2018, 20:42 Uhr
Trainspotter

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo Hans

 

Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Fred gänzlich Off Topic wird, kann ich deinen letzten Beitrag so nicht stehen lassen.

 

Es ist ja durchaus schön, dass Deutschland ihren Stromexport in den letzten Jahren steigern konnte, und nun sogar einen Export-Rekord erreicht hat. Den Fiskus wird es freuen.

 

Doch was du uns unterschlägst, ist die Tatsache, dass auch Deutschland ohne Stromimporte nicht auskommt. Nämlich immer dann, wenn der Strombedarf sehr gross ist, und durch schlechtes Wetter die Windmühlen nicht drehen, die Solarzellen (nichts anderes als produzierter Sondermüll aus seltenen Erden), mangels Sonne, keine Leistung liefern können.

 

Dazu gibt es eben den europäischen Stromnetzverbund, der solche "Unebenheiten" ausgleicht. Mal braucht man Strom, mal kann man ihn ins Netz einspeisen und verkaufen. Das ist auch gut so. Ein Geben und Nehmen. Eine vernünftige Sache.

 

Somit wird auch in Zukunft das deutsche Stromnetz nie gänzlich ohne Atomstrom betrieben werden können, ob es nun gefällt, oder nicht.

 

Mit Gruss Bernhard

 

 

 
Freitag, 18. Mai 2018, 21:10 Uhr
Robaer

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo,

 

den Ausführungen von Hans habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer, daß an der Technologie für erneuerbare Energien meist die gleichen Konzerne mitverdienen, die es schon bei der Kernkraft getan haben. Sei´s drum. Die haben die Zeichen der Zeit erkannt und handeln. Auch wenn die Atomlobby die Laufzeit ihrer Gelddruckmaschinen bis ins Letze ausreizen wird.

In unserem Land ist man doch so gerne stolz auf unsere Spitzentechnologien.

Hier könnten wir mal wieder Beispiel geben. Im positiven Sinne.


Wenn ich aus meinem Dachfenster nach Westen schaue, sehe ich drei Windräder. Weiß Gott nicht schön. Aber wenn ich nach Osten schaue, sehe ich zwei AKW-Kühltürme. Was dahintersteckt ist bedrohlich.

Die ganzen Windparks werden auch nur eine Übergangslösung sein und irgendwann durch unscheinbarere Energieerzeuger abgelöst werden.

Gerhard, das mit dem afrikanischen Strom ist vielleicht gar nicht mal so weit hergeholt.


Bis dahin hoffen wir, dass wir heil über die Runden kommen.

Wenn´s halt doch mal rummst, dann freuen wir uns eben daran daß die Kartoffeln größer und die Kinder etwas anders werden……..

 

Ich wünsch Euch schöne Feiertage.

Robert

 

PS.

Bernhard,

Der europäische Stromnetzverbund ist natürlich eine vernünftige Sache.

Der wird auch mit erneuerbaren Energien funktionieren.

Daß gleichzeitig nirgendwo in Europa genügend Wind bläßt oder genügend Sonne scheint ist recht unwahrscheinlich. Falls doch, haben wir ein ganz anderes Problem.

 

 

 
Samstag, 19. Mai 2018, 19:17 Uhr
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

zu dem Problem, dass ´Solarzellen (nichts anderes als produzierter Sondermüll aus seltenen Erden)´ noch einen Satz:

Lieber Sondeermüll aus seletenen Erden, den man mit entsprechendem Aufwand noch recyclen kann als strahlender Atommüll, der noch jahrtausende Jahre strahlt.

 

Nicht zu vergessen: Die Halbwertszeit von Plutonium ist 24.110 Jahre (häufigstes Isotop, andere haben sogar noch längere Halbwertszeiten), andere haben sogar noch längere . Und dann ist die Strahlung nur halbiert.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Dienstag, 22. Mai 2018, 11:41 Uhr
Heinzi

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Moin Hans

 

Ist alles nicht ganz so einfach und vor allem sollte man immer die Gesamtproblematik betrachten und nicht nur Teilaspekte.

 

Hat die Welt ein CO2 Problem oder ein Strahlenproblem?

Was für eine Halbwertszeit hat der Sondermüll aus den Seltenen Erden? Gar keine.  Plutonium hat immerhin eine. Und wo ist eigentlich das Problem der Strahlung? Wenn du der aus dem Weg gehst, hast du gar kein Problem damit. Dem CO2 hingegen kann man nicht aus dem Weg gehen. Extrem aber man kann‘s auch so sehen.

 

 

Wenn die Welt ein CO2 Problem hat, wäre es dann nicht vernünftiger die fossilen Energieträger durch Strom zu ersetzen?  Nur , wenn man das mit Kohle oder Gas macht wäre das auch wieder ein Schildbürgerstreich.

 

Den Stromexport hat Deutschland vermutlich eher der Solarenergie zuzuschreiben als etwas anderem. Diese wird aber hauptsächlich um die Mittagszeit und Nachmitags produziert.

So war beispielsweise am 21.5  (OK das war ein Feiertag) 45% der Stromproduktion in Deutschland aus Photovoltaik.

Schön? (Denkste...)

Der Strompreis war zur selben Zeit bei minus44Euro/MWh  (MINUS ! !) Aktuell(22.05.18.11:00)  ist er bei + 45Euro/MWh.

Die spezifische CO2 Produktion war am 21.05 (also in der Minuspreisphase) bei 155g/kWh. (Deutschland)

Aktuell beträgt er gerade 394g/kWh (zum Vergleich Frankreich: da beträgt er aktuell gerade mal 29g/kWh

 

So, was könnte man aus dem schliessen? Wen man etwas für die Umwelt tun will, sollte man eigentlich eher Kernkraftwerke bauen als sie Stillzulegen.

 

                                                                                                         

Ach ja, aktuell beträgt die Windstromproduktion in Deutschland gerade mal 4% was einer Auslastung der Installierten Leistung von gerade mal 5% entspricht?

 
Dienstag, 22. Mai 2018, 12:28 Uhr
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo Heinzi,

die Welt hat solange kein Strahlenproblem, solange die Dinger nicht explodieren.

Und die Halbwertszeit zeigt, wie lange man das Strahlenproblem hat. Z.B. in den Regionen um Tschernobyl und Fukushima. Oder im Inneren von Grundremmingen A, das sich keiner traut abzureißen, weil ...

 

Wenn Du meinst, man könne der Strahlung ausweichen, dann gilt das für den Müll aus den Seltenen Erden aber erst recht. Der Sondermüll aus den Seltenen Erden kann man, mit entsprechendem Willen+Aufwand, recyclen. Dann braucht man kein neues abzubauen (oder weniger) und man hat keinen (oder weniger) Sondermüll. Das klappt für den Atommüll nicht. Das wurde zwar immer versucht, aber es hat nie geklappt.

 

Wenn man versucht das CO2-Problem mit AKWs zu lösen, dann hat man Ruckzuck das nächste Problem: Riesige unbewohnbare Landstriche nach den nächsten Tschernobyls und Fukushimas. Oder glaubst Du im Ernst, dass das nie wieder auftreten würde? Schau Dir die Liste der Pleiten+Pech+Pannen in AKWs an und Du siehst, wie oft wir nur knapp am Super-GAU vorbeigeschrammt sind.

Nein, AKWs sind definitiv keine Klimaretter. Wer das glaubt, sorry, aber der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann.

 

Der hohe CO2-Anteil der deutschen Stromproduktion würde sofort deutlich kleiner werden, wenn, wie z.B. von den Grünen und sonstigen ´Ökos´ gefordert, (zumindest die schliommsten) die Braunkohle-Dreck-Schleudern abgeschaltet werden würden.

Wenn (fast) alle Braunkohle-Dreck-Schleudern abgeschaltet werden würden müsste man die eingemotteten Gas-Kraftwerke reaktivieren und hätte endlich das Problem der verstopfen Netzt gelöst! Die Gas-Kraftwerke kann man nämlich problemlos runterfahren, wenn die Windturbinen Strom z.B. aus den Offshore Windparks liefern.

 

Und wenn im Binnenland endlich wieder mehr Windräder gebaut werden, dann sind die Netze noch weniger ein Problem. Bei uns um die Ecke stehen schon ziemlich viele und das ist gut so. Siehe Bild im Anhang.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans



Anhang
 
Dienstag, 22. Mai 2018, 13:09 Uhr
Heinzi

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo Hans

 

Sag jetzt nicht, dass du nicht an den Weihnachtsmann glaubst!

Wer bringt dir denn all deine schönen Loks und Wagen.Zwinkernd

 
Dienstag, 22. Mai 2018, 20:48 Uhr
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo Heinzi,

stimmt, wie konnte ich das nur vergessen ;-)

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:56 Uhr
V_Mann

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

 

Moin moin,

wozu Kraftwerke???


Bei uns kommt der Strom aus der STECKDOSE!!!  Cool


Warum muss Strom aus der Nordsee nach Bayern? Sollen die doch selbst zusehen, wo die Energie herkommt! Auf deren Gebiet möchten sie weder Überlandleitungen noch Kabeltrassen?


Davon sollen beide Arten hier durch´s Emsland gelegt werden. Niemand möchte sie haben…


Und um jede Wiese, auf der Feldhamsterködel gefunden werden, muss ein Umweg gemacht werden…


Verrückte Welt!

Gruß

Horst

 
Mittwoch, 23. Mai 2018, 12:24 Uhr
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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

prinzipiell ist ie Kritik natürlich berechtigt, aaabber die Bayern haben einen klitzekleinen Nachteil gegenüber den Norddeutschen: Sie haben keine Nordsee und darin Off-Shore-Windparks zu bauen. Auch ist die Auslastung der On-Shore-Windräder in Bayern deurtlich schlechter als in Norddeutschland.

Deshalb ist es schon angebracht Leitungen zwischen Nordsee und Bayern zu haben, aber ob es so viele und so ´dicke´ sein müssen, daran sind Zweifel angebracht. Wenn die Bayern ihrer Hausaufgaben bzgl. Windkraft machen würden, dann wären weniger und weniger ´dicke´ Leitungen nötig. Aber stattdessen hängen die lieber Kreuze auf ... aber das ist eine andere Diskussion.

 

Die Leitungen zwischen Nordsee und Bayern transportieren auch Strom in die umgekehrte Richtung, z.B. aus Wasser- oder Speicher-Kraftwerken. Die Möglichkeit zum Ausgleich war schon immer wichtig und ist jetzt noch wichtiger.

 

Und natürlich gilt: Strom sparen! Dann werden weniger Leitungen, weniger Windparks und weniger Kraftwerke gebraucht.

 

Nachtrag. 23.05.2018: Eine schöne Abhandlung darüber, dass die Stilllegung von Kohle- und Atomkraftwerke und die Versorgungssicherheit kein Widerspruch sind findet sich hier.

Sie geht los mit der naheliegenden Fragestellung:

 

Die AKW sollen sofort vom Netz, die Kohleschlote schnellstmöglichst aufhören zu qualmen. Geht das auch parallel? Und woher kommt künftig der Strom, wenn Wind und Sonne einmal keinen liefern?

Siehe hier.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Donnerstag, 31. Mai 2018, 11:02 Uhr
V_Mann

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Moin moin,


das Kraftwerke nicht immer hässlich aussehen müssen, beweist das Bild im Anhang; vor wenigen Tagen bei einer kurzen Radtour entstanden.


Der Kühlturm wurde vor einigen Jahren anlässlich einer Grundrevision mit einer gigantischen Weltkarte versehen. Bald darauf wurde das Kraftwerk stillgelegt und an einen niederländischen Investor verhökert. Dort sollte ein großer Freizeitpark entstehen…


Auf die Fertigstellung wird immer noch gewartet!

 

...


Zu den „alternativen“ Kraftwerken gibt es auch immer wieder seltsame Meldungen und Meinungen: So wollen Vogelfreunde unter den Windkraftanlagen massenweise von den Rotorblättern erschlagene Vögel gefunden haben.


Und ausgerechnet die Hobbyangler monieren Wasserkraftanlagen, weil dort die Fische „geschreddert“ werden. Ob den Fischen ein halbstündiger „Drill“ am Angelhaken lieber ist?


Fragen über Fragen!


Sonnige Grüße

Horst



Anhang
 
Freitag, 1. Juni 2018, 00:09 Uhr
HansK

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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo Horst,

bei welchem AKW steht der malerische Kühlturm? Ist das Kalkar?

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 
Freitag, 1. Juni 2018, 09:17 Uhr
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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Moin, Hans,

 

nein, es ist kein böses AKW, sondern der Dampf für die Turbinen wurde damals mit Erdgas aus dem Nachbarland erzeugt.

 

Als der Preis für das Gas anstieg, wurde die frisch renovierte Anlage stillgelegt: Für RWE unrentabel...

 

Den außergewöhnlichen Kühlturm (ich glaube, er steht als größte Weltkarte im berühmten Guinnes-Buch) kann ich von Zuhause mit dem Rad erreichen: Er befindet sich zwischen Meppen und Haren im Emsland.

 

Gruß

Horst

 
Donnerstag, 19. Juli 2018, 12:10 Uhr
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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

unter der Überschrift

 

Wasserstoffzug soll Dieselloks ersetzen

 

gibt es den Bericht über die Zulassung der (weltweit!) ersten Bahn mit Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellen-Antrieb. Der Bericht ist vom 17.07.2018.

 

Das er von dem Wasserstoff-Lint handelt ist wahrscheionlich keine Überraschung.

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

 
Montag, 7. Januar 2019, 19:43 Uhr
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Schienenbus mit Wasserstoff statt Diesel

Hallo zusammen,

im Heft 11/2018 der Zeitschrift Modelleisenbahner wurde berichtet, dass das erste Fahrzeug am 17.09.2018 seine Zulassung erhalten hat und als 654 102 bei der EVB (Eisenbahnen- und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser) auf der Kursbuchstrecke 122 in den Planbetrieb ging.  

 

Gruß aus dem Westerwald

Hans

 

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