Märklin - s88 und der Dioden-Trick

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Montag, 4. Februar 2019, 14:14 Uhr - 231 Aufrufe
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Märklin - s88 und der Dioden-Trick

Hallo zusammen,

 

wieder einmal eine technische Herausforderung. Beim Stöbern wie ich eine Lichtschranke am geschicktesten an das s88 anschließe bin ich unter anderem auch auf den Dioden-Trick (hier beschrieben wieder von Friedel Weber) gestoßen.

 

Soweit ist mir das alles auch als Voll-Laie klar. Im Großen und Ganzen habe ich eigentlich keine schwerwiegenden Probleme, weder auf meiner aktuellen, noch auf der alten (mittelgroßen) Anlage. Zwar mucken einige bestimmte Loks an bestimmten Stellen immer mal wieder, aber normaler Weise sind Züge ja mit Wagen unterwegs und je besser die Anlage eingefahren ist (also je weniger ausgedehnte Betriebspausen es gibt), um so weniger auffällig ist das Problem.

 

Dennoch habe ich gelegentlich Probleme, u. a. meine 120, die orientrote 141 (nur bei Rückwärtsfahrt), die Primex 141 (ozeanblau/beige), schwerwiegend der "Thomas" (Classe E2) und natürlich Schienenbus (795) und Akku-Triebwagen (515). Die Ursachen sind mehr oder weniger bekannt...

 

 

Interessant ist jetzt natürlich der Dioden-Trick, insbesonere auf meiner Meßstrecke, auf der ich Loks - teilweise automatisch - einmesse. Bestimmte Loks benötigen, zumindest in den unteren sehr langsamen Fahrstufen, öfter (möglichst) Blechwagen vorn und hinten, um die Masse-Übertragung relativ einwandfrei zu gewährleisten. Trotz dieser Improvisation kommt es natürlich dabei zu Meßabweichungen, da auf 1,8 m langer Strecke die Genauigkeit an 10tel und 100stel Sekunden hängt und eine Abweichung durch Stocken oder Stottern hier schon ein paar km/h mehr oder weniger ausmacht. Daß es ganz genau nie reproduzierbar funktioniert ist mir schon klar, aber im späteren Betrieb wirkt sich halt jede Abweichung der Geschwindigkeit oder Verzögerung beim Befehlsempfang ungünstig in Form von ein paar Zentimeter mehr oder weniger aus.

 

 

Meine Idee ist daher, zunächst einmal meine Meßstrecke und die beiden davor, bzw. dahinter liegenden Blöcke (/Rückmelder, je 1 Schiene = ca. 18 cm) mit so einem Dioden-Trick auszustatten und zu testen was passiert.

 

 

Das stehengebliebene Züge ohne ausreichenden Massekontakt im Schattenbahnhof, gelinde gesagt, eher suboptimal sind, kann sich jeder denken. Daher erwäge ich Stück für Stück Dioden nachzurüsten. Bei aktuell - ich glaube - 115 Rückmeldekontakten eine Wahnsinnsarbeit... Aber für die Zukunft würde ich gerne eine optimale Lösung bei der Verdrahtung finden.

 

 

In vielen Foren liest man darüber, daß Anwender die Dioden direkt im Gleis einbauen, indem sie die Diode zwischen den getrennten Laschen einlöten. Für mich entscheindender Nachteil dabei ist die Tatsache, daß bei Störungen oder "abrauchen" der Diode im Fehlerfall die Stelle absolut unzugänglich ist.

 

 

Unter der Anlage anbringen ist auch eher ungünstig, da es einen unüberschaubaren Drahtverhau gibt.

 

 

Insofern tendiere ich dazu, die Dioden direkt am s88 anzubringen. Bei der Modellbahnwelt Pinneberg (3. Bild von oben) habe ich eine interessante Lösung gefunden. Allerdings sieht man auf dem Bild nicht genau, wo die braunen Kabel hingehen.

 

Da ich ebenfalls die Viessmann-Rückmelder (5217) verwende und alle Zuleitungen und auch Rückmeldeleitungen mit 0,5 mm² Kabel ausgestattet und mittels Lüsterklemmen verbunden habe, schwebt mir vor, einerseits eine 8er Lüsterklemme auf der einen Seite mit den Dioden - und die wiederum mit den klassischen Bananensteckern - zu verbinden und auf der anderen Seite die Rückmeldekabel (welche allerdings von einer zentralen Tafel - ähnlich dem 1. Bild - verlängert werden) zusammen mit je einem braunen Massekabel zu verbinden, und letzteres wiederum mit der Ringleitung.

 

Dafür suche ich eine Lösung, wie ich möglichst elegant 8 Kabel (braun/Masse-Rückleitung) auf möglichst nur 1 oder 2 Kabel je Modul (die haben 16 Eingänge, 8 auf jeder Seite) mit einer geschickten Verbindung bringe, um den Aufwand beim Verkabeln möglichst gering zu halten. (Ich hoffe es wird klar, was ich meine... Unschuldig)

 

 

Übrigens habe ich die Module untereinander schon mit Masse versorgt, dafür hat es an der Unterseite 2 Anschlüsse (rein-raus). Idealerweise würde ich die braunen Kabel dann dort anschließen, aber 8 oder 16 Kabel mit Bananensteckern in sich ver-stecken möchte ich eher nicht.

 

Wie ich schon erwähnte, bin ich da wirklich eher der totale Laie und habe überhaupt keinen Überblick, welche Art Verbindungen ich hier benutzen könnte um aus 8 bzw. 16 Kabeln 1 zu machen, oder nach was ich überhaupt suchen sollte.

 

 

Kann mir hier jemand einen Tip zu dem Verbinden von 8 oder 16 Kabeln geben - und hat außerdem irgendwer hier aus dem Forum den Dioden-Trick eingesetzt und Erfahrungen damit?

 

 

Viele Grüße,

Thomas

 

 

 
Montag, 4. Februar 2019, 16:12 Uhr
Jacco60

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Märklin - s88 und der Dioden-Trick

Thomas , versuchs mal hiermit .

https://www.conrad.de/de/modellbahn-verteilerplatte-5-st-gelb-braun-rot-211049.html ,

bei Ebay gibt es die auch einfarbig . Zwischen der rechten und linken Seite muß eine Brücke hergestellt werden , damit sind beide Seiten untereinander verbunden . Eine Zuleitung und ein Abgang zum nächsten Verteiler . Dann hast Du noch 20 freie Masseanschlüsse für die Dioden .

 

Es ist ein weit verbreiteter Unglaube das eine Lok mit einem Wagen abweichende Geschwindigkeitsmessungen ergibt . Wenn eine Achse den Start Kontakt auslöst und anschließend den Ziel Kontakt , dann ist die gemessene Strecke genauso lang wie bei einer Lok ohne Wagen . Wahrscheinlich ist die Messung ja sogar genauer , weil ein Wagoon keine Haftreifen besitzt .  

 

Auf dem Bild sind die braunen Kabel mit hoher Sicherheit die Masse Verbindungen . Diese werden vorne angelötet , während die schwarzen Kabel die Kontakte sind , die dann an der Diode direkt zwischen dieser und dem S88 anglötet werden .

 

- Ralf

 
Dienstag, 5. Februar 2019, 08:44 Uhr
Frnkvsrs

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Märklin - s88 und der Dioden-Trick

Hallo Thomas,

ich habe für die verbindungen der Kabel Wago Klemmen genommen, Die gibt es als zweier, dreier und fünfer Klemmen. Wenn du eine Fünfer nimmst so kannst du vier kabel zusammen legen und mit dem Fünften Kabel dann zum Trafo.

Du brauchst also bei 16 Verbrauchern, 5 Klemmen a 5 Anschlüße.

Also 4 anschlüße immer an eine Wagoklemme der Fünfte anschluß geht an eine Weitere Klemme

So hast du dann bei der Fünften Klemme nur noch ein Kabel zum Trafo.

Für die Handhabung gibte es auf Youtube einen Clip den du dir ansehen Kannst.

 

Übrigens für die feste verbindung zwischen zwei Modulen nehme ich immer D-Sub Stecker und Buchsen zu bestellen beim großen C.

 

Gruß Frank

 
Dienstag, 5. Februar 2019, 14:54 Uhr
Schwebebahnfahrer

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Märklin - s88 und der Dioden-Trick

Hallo Ralf und Frank,

 

danke für die Infos.

 

 

Zu den "Messungen":

 

Aufgrund gelegentlicher Aussetzer auf der Meßstrecke, bzw. beim Auslösen der Kontakte, gibt es natürlich kurzfristig ein Stocken und wie ich schon schrieb, im 10tel oder selbst 100stel Sekunden-Bereich gibt es dann Differenzen bei der Messung - und daher auch später im Betrieb. Natürlich geht das nicht perfekt, ist auch gar nicht der Anspruch, aber ein reproduzierbares Meßergebnis ist halt eigentlich eine Voraussetzung.

 

Die Aussetzer gibt es nicht mit jeder Lok und die Konsequenzen wirken sich natürlich in Abhängigkeit zur Geschwindigkeit aus. Meine Erfahrung deckt sich mit der Theorie: Je niedriger die (zu messende) Geschwindigkeit, um so reproduzierbarer ist selbige. Oder anders: Je länger die Meßstrecke, um so weniger gravierend sind Aussetzer bei der Stromaufnahme.

 

Deshalb wäre es ja wünschenswert, wenn dieser Dioden-Trick funktkioniert, wovon ich ausgehe, und die Loks beidseitig Masse-Kontakt haben. Da gibt es eben viele Loks bei mir, denen macht das nichts, nicht einmal in unteren Geschwindikeiten (also kein "Verrecken" während des Messens), und andere, die haben immer wieder an den selben Stellen Kontaktprobleme. Ob mit oder ohne Wagen spielt nicht einmal eine Rolle, mit Wagen eben weniger, ohne Wagen soviel mehr, daß sie sogar gelegentlich stehen bleiben.

 

 

Um den Kabelverhau drastisch zu reduzieren und übersichtlicher zu gestalten, schwebt mir vor, einen Verbinder zu finden, der a) Litze aufnehmen kann und b) idealer Weise 5 Verbindungen aufweist (4x rein, 1x raus). So wären dann pro Modul (2x 8 Ausgänge) 4 Verbinder nötig. Ob es sinnhaft ist, dann diese 4 Leitungen je Modul nochmals zusammenzufassen um je Modul nur 1 Anschluß an die Leitung zu haben, weiß ich nicht. Jede Verbindung ist ja auch ein Widerstand. Andererseits habe ich aber auch keine Lust, unzählige Kabel auf der Rückseite meiner Anlage einzeln an die Ringleitung anzustecken. Wir reden aktuell von 8 Modulen, das wären selbst bei der "nur 5-Pol-Variante" (also 4x 4 rein und 4x 1 raus) von bisher 32 Kabel - künftige Rückmeldemodule gar nicht mit eingerechnet. Schöner wäre daher pro Modul 1, maximal 2 Kabel an die Ringleitung.

 

Ich schaue mal - andernfalls müsste ich entsprechende Kabel besorgen, aber Reste von 0,5 mm² habe ich in allen gängigen Farben rumliegen - allerdings Litze... Mal sehen.

 

 

 

Viele Grüße,

Thomas

 
Dienstag, 5. Februar 2019, 17:23 Uhr
Jacco60

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Märklin - s88 und der Dioden-Trick

Thomas , wo ist das Problem . Du brauchst nur einmal Masse , an der Ringleitung . Masse ist überall gleich . Das Verteilen erfolgt über die Verteilerleisten .

--> VT1 --> VT2 --> VT3 usw . somit stehen Dir an jeder VT 20 Masse Anschlüsse zur Verfügung , an der letzten entweder 21 oder eben einen Anschluß für später freihalten  . 

 

- Ralf

 
Dienstag, 5. Februar 2019, 17:28 Uhr
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Märklin - s88 und der Dioden-Trick

Hallo Ralf,

 

das Problem ist, dass ich keine 200 oder mehr Strippen von den Modulen ziehen will. Daher: kurzer Weg gebündelt, langer Weg 1 Leitung (max. 2) pro Modul. Ich habe an den Modulen nur begrenzten Platz.

 

Vielleicht hab ich mich zu unklar ausgedrückt.

 

 

Gruß,

Thomas

 

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