Berge bauen

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Donnerstag, 6. Dezember 2007, 18:58 Uhr - 20547 Aufrufe
Juli1993

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Berge bauen

ich bin noch ein anfänger und möchte berge bauen wie geht das am leichtesten,dass es real aussieht und welche materialien brauch ich dafür?

 
Donnerstag, 6. Dezember 2007, 19:09 Uhr
DampfWerner

DampfWerner

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Berge bauen

Hallo, zum einen schau mal hier zB. mit Sperrholz, Alu-Fliegengitter

und "Gips" -

http://www.fam iliegraef.com/komplettes_modul.htm

 

zum anderen - mal die Suchfunktion benutzen, das Thema "ist noch nicht alt"

 

Viel Spaß beim Basteln

Werner

 
Donnerstag, 6. Dezember 2007, 21:43 Uhr
Bastelwastel

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Berge bauen

Hallo allerseits.

 

schönes Thema. Hat schon mal wer Holzmaschee statt Gips für den Geländebau verwendet?

 

Ich habs mal irgendwo gelesen...

Es hätte viele Vorteile. Gerade im Modulbau.

 

- Sehr günstig. Kleintierstreu mit Tapetenkleister und ein Schuss Holzleim

- deutlich leichter als Gips

- sehr viel stabieler als Gips. Gerade im Hinblick auf möglichen Transport

- Verarbeitung dürfte dem von Gips ähnlich sein

 

Ich sehe nur den Nachteil der mühevolleren Bearbeitung nach dem Aushärten. Allerdings hängt das wohl auch stark von der Menge des Weissleims ab den ich in den Kleister kippe!

 

 Hat das schon mal wer gemacht?

 

MfG

 

Tobi

 

 

 

 

 
Freitag, 7. Dezember 2007, 06:06 Uhr
Rentner

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Berge bauen

Ich hab für Berge mein eigenes System "erfunden".

Zuerst forme ich grob mit leicht angefeuchteten Zeitungsblättern die Größe und ungefähre Form. Manchmal verwende ich auch kleine Hölzchen oder auch Styorodurstückchen, um bestimmte Höhen zu erreichen.

Über dieses Grundgerüst breite ich nun ein Tuch (altes Bettleinen ist sehrf gut geeignet), das ich gut mit Tapetenkleister befeuchtet habe. Paß die Form noch nicht auf Anhieb (was selten geschieht!), dann lege ich noch mehr oder weniger Papierknäuel oder darunter.

 

Dann wird erst mal abgewartet, bis der Kleister trocken ist.

 

Das Gebilde ist jetzt zwar noch nicht sehr stabil, aber immerhin hält es die Form. Um es noch stabiler zu gestalten, streiche ich nun alles mit leicht verdünntem Holzleim ein. Solange der Leim noch naß ist, bestreue ich ihn mit Sand oder feinen Steinchen, je nach Lust und Laune. Damit kann man nun rauhe Stellen gestalten wie z.B. Geröllhalen oder auch flache, die nur feinen Sand aufweisen. Größere Steinchen bilden dann die Felsen. Wenn man rund abgeschliffene Kieselsteine verwendet bekommt man natürlich eine andere Gebirgslandschaft als bei der Verwendung von kantigen Steinen. Beides hat seinen Reiz.

Schluchten lassen sich relativ gut formen. Man muss nur das Tuch etwas eindrücken und schon entsteht eine Senkung oder bei starkem Druck eine Schlucht. Etwas Fingerspitzengefühl ist allerdings notwendig.

Die Verwenundung des Tuches hat den Vorteil, dass es sich fast von selbst bzw. durch die darunter liegenden Papairknäuel, runde und natürlich aussehende Formen erbringt. Selbstverständlich ist so ein Gebilde nicht so stabil wie ein Gipsberg. Aber in meinem Fall ist der Berg nur zum Ansehen gedacht und sollte nach Möglichkeit nicht betreten werden.

Wenn ich Wiesen darstellen will, dann tue ich das mit ganz feinem Moos. Auch zerbröseltes Moos macht sich gut, wenn man es fest in den Leim eindrückt. Auch Erde, fein zerbröselt, kann man verwenden, das gibt sehr schöne Effekte. Damit mache ich auch meine Felder. Ist eben doch das natürliche Material dafür.

 

Schöne Grüße

Werner (Rentner, nicht der DampWerner)

 
Freitag, 7. Dezember 2007, 21:20 Uhr
Hawk

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Berge bauen

Hallo nicht Dampfwerner :-) also Werner!

 

Könntest du ein paar Bilder von deiner Anlage ins Forum stellen. Würde mich echt interessieren, wie das aussieht. Meine Berge habe ich (bis jetzt) aus Stüropor herausgeschnitzt und danach mit Pappmaschee überzogen. Das einzige Problem ist , dass es sich hin und wieder leicht wellt.

 
Samstag, 8. Dezember 2007, 04:01 Uhr
Rentner

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Hallo Hawk

 

Gerne stelle ich ein paar Bilder rein.

 

Die Spitze dieses Berges habe ich mit einem Stöckchen  (ein Zweiglein von einem Baum) unterstützt. Die übrige Form ergibt sich dann fast schon von selbst, weil das nasse Tuch sich automatisch so ausbreitet. Die Breite und die Fläche des Berges ist durch Papierknäuel festgelegt. Diese bilden also den Unterbau. Die Spitze selbst ist hohl. Aber das macht nichts, denn wenn der Kleber trocken ist, dann hält sich alles von selbst.

Dieser Berg ist nicht sehr groß, denn ich bin auf 7 qm beschränkt und mein Bahnhofsbereich nimmt sehr viel Platz ein. Da bleibt dann für Landschaft nicht mehr ganz so viel Platz übrig.

Ob man auch wesentlich größere Berge auch auf diese Weise bauen kann, habe ich noch nicht ausprobiert. Könnte es mir aber vorstellen, dass es ebenfalls geht. Nur benötigt man dann schon ein sehr großes Tuch. Denn es ist zweckmässig, das Tuch im ganzen Stück drüber zu legen. Zusammenstückeln ist nicht so einfach.

 

Selbstverständlich könnte ich nun an diesem Berg noch weiter herumspielen. Ich habe diese Anlage erst vor 2 Monaten aufgebaut und da wird sicher noch viel weiter gemacht. Man könnte leicht noch weiteren Kleister aufbringen und Grasflächen einbauen oder auch noch felsige Teilbereiche etc.

Was sich auch sehr gut macht, das sind verschiedene Arten von Sand. Ich habe z.B. auch weissen Sand vom Strand benutzt (siehe den Fußpfad). Oder man könnte "Schnee" damit auf den Gipfel streuen.... Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!



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Samstag, 8. Dezember 2007, 04:14 Uhr
Rentner

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Dies ist ein anderer Berg. Eigentlich ist es ja nur ein Hügel. Mit dieser Methode kann man jede Landschaft formen. Also auch im kleinen Bereich.

Links unten sieht man noch einen Teil der Straße, die auf eine Brücke führt.



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Samstag, 8. Dezember 2007, 04:19 Uhr
Rentner

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Hier noch ein Detailbild von dem größeren Berg. Es zeigt den Steg, der über die Schlucht führt.

Der Steg ist aus Zündhölzern gemacht.



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Samstag, 8. Dezember 2007, 04:29 Uhr
Rentner

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Hier sieht man, dass die Straße zwischen zwei Hügel hindurch auf die Brücke führt. Die Hügel sind gleichzeitig die scheinbare Auflage für die Brücke. Das Gewicht der Brücke ruht jedoch auf eine Holzbrett, das unsichtbar im Hügel eingebaut ist. Der Hügel wäre nicht stark genug, um die doch recht schwere Brücke zu unterstützen.

Übrigens sieht die Straße auf dem Bild steiler aus als sie in Wirklichkeit ist. Kommt wohl von dem Blickwinkel der Kamera. Die gesamte Auffahrt ist ca. 50 cm lang.



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Sonntag, 9. Dezember 2007, 11:54 Uhr
Juli1993

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Berge bauen

hallo rentner

sind das wechte pflanzen auf deinem berg

wenn ja ist das nicht zu aufwendig wenn man die immer giesen muss.

Und ist das auch echte erde rutscht die nicht nach unten 

 
Sonntag, 9. Dezember 2007, 23:04 Uhr
Rentner

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Berge bauen

Ja, das ist echte Erde. Aber sie ist auf reichlich Kleber aufgestreut und somit hält sie ziemlich gut. Natürlich ist das nur eine ganz dünne Schicht. Unter 1 cm stark.

Nun wegen der Pflanzen.

Meine Pflanzen sind alle aus unserem Garten. Zum Teil sind es Sukkulenten (z.B. Mauerpfeffer, den gibt es auch in Deutschland), die halten frisch grün für einige Monate. Dann werden sie ersetzt.

Die Namen der anderen Pflanzen kann ich euch leider nicht sagen. Ich kann auch nicht beurteilen, welche Pflanzen, die in Deutschland wachsen, für diese Art der Bepflanzung geeignet sind. Es könnte sein, dass vielleicht Ginster geeignet sein könnte. Habe aber leider keine eigene Erfahrung damit, denn der Besenginster wächst bei uns nicht. Da ich in Neuseeland wohne, habe ich Zugriff zu ganz anderen Pflanzen.

Was vielleicht noch lohnend wäre, das könnten ausgetrocknete sogenannten "Unkräuter" sein, wie sie im Herbst an Wegrändern zu finden sind. Das würde dann eine Art von Herbstwald ergeben. Habe jedoch auch mit diesen Pflanzen keine eigene Erfahrung. Sind nur Denkanstösse!

Die von mir verwendeten Pflanzen sind winzige Ästchen von Ziersträuchern. Sie bleiben viele Monate grün. Man kann sie auch mit einem Spray einsprühen, dann halten sie länger grün, auch wenn sie längst vertrocknet sind. Solche Sprays gibt es in Geschäften für Künstlerbedarf (Maler). Man verwendet sie, um z.B. Kreidezeichnungen wischfest zu machen.

Dieses Einsprühen hat noch einen weiteren Vorteil. Es bindet nämlich auch den Staub (z.B. bei der Erde). Trotzdem sollte man nicht allzu oft und nicht zu heftig über den ganzen Aufbau rüberwischen, denn ganz so stabil ist das alles nicht. Je mehr Leim man verwendet, umso stabiler wird die Sache natürlich.

Ich hoffe, ausreichend Auskunft erteilt zu haben. Wenn noch Fragen offen, bitte nachfragen!

Schönen Gruß

Werner

 
Mittwoch, 12. Dezember 2007, 06:04 Uhr
Rentner

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Berge bauen

Hallo wieder mal nach Deutschland! Ich möchte euch mal meine neueste "Erfindung" zeigen. Es geht um Ladegut für offene Güterwagen. Und zwar wollte ich mir Kohle einladen. Wie das erste Foto zeigt, wird zuerst der leere Wagen mit einer dünnen Plastikfolie (wie man sie in der Küche verwendet) ausgelegt. Dann wird zweckmässig ein leichtes Füllmagterial unten in den Wagen eingelegt. Styrodor eigenet sich gut. Kann aber auch Pappe sein. Diese Unterlage sollte bis ca. 1 cm an den Rand reichen. Als nächsten Schritt mische ich kleine Steinchen mit etwas Holzleim. Man kann etwas mit Wasser verdünnen. Aber nicht zu flüssig machen, sonst fließt alles auseinander und bildet keine Form. Diese klebrige Masse wird nun auf das Füllmaterial aufgelegt und je nach Lust und Laune ein natürlich aussehender Kohlehaufen angeformt. Diese Lage ist dann höchstens 1 cm dick, was auf jeden Fall ausreicht. Das Foto zeigt diesen Zustand. Wenn am nächsten Tag alles trocken und fest ist, wird der Kies mit glänzend schwarzer Acrylfarbe angemalt. Wenn auch die Farbe trocken ist, kann man leicht alles an der überstehenden Plastikfolie aus dem Wagen herausziehen. Nun schneidet man die Ränder der Folie ab, gibt alles wieder in den Wagen und fertig ist die Ladung. Sieht sehr naturalistisch aus! Das Füllmaterial unter der "Kohleladung" hat den Zweck, die Ladung nicht allzu schwer zu machen.

Wer die passenden kleinen Steine nicht irgendwo sammeln kann, der kann sich diesen Kies auch selbst herstellen, indem man mit dem Hammer einen Stein zertrümmert. Das ergibt sehr kantige Steinchen und diese wiederum sehen der echten Steinkohle sehr ähnlich.

 

Das zweite Bild zeigt das fertige Produkt.

Der Kohleberg im Hintergrund ist natürlich auch selbst gemacht. In diesem Fall habe ich aus Lehm die Unterlage geformt, mit Holzleim angestrichen und die Steine drübergestreut. Am nächsten Tag dann alles schwarz angestrichen. Wer keinen Lehm auftreiben kann, wird vielleicht auch Gartenerde nehmen können, wenn sie etwas Lehmanteile hat. Zu sandige Erde ist nicht geeignet, da sie sich nicht fest zu einem Berg formen läßt und auch nicht mit Leim bestrichen werden kann.

 

Eine weitere Ladung, die ich aus der Natur entnommen habe, zeigt das nächste Bild. Hier handelt es sich um ganz dünnen Bambus, der bei uns im Garten wächst. Er sollte Zementrohre darstellen. Ist zwar nicth ganz naturalistisch, aber doch reine Natur. In Deutschland könnte man vielleicht Binsen für diesen Zweck verwenden. Vielleicht auch dünne Schilfrohre??? Habe das noch nicht ausprobiert. Wäre ein Versuch wert.

 

All diese Dinge selbst herzustellen, macht mir viel Freude.

 

Schönen Gruß

Werner



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Mittwoch, 12. Dezember 2007, 06:18 Uhr
Rentner

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Berge bauen

Zweites Bild: Das fertige Produkt



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Mittwoch, 12. Dezember 2007, 06:28 Uhr
Rentner

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Drittes Bild: Bambus als Zementrohre.

Ich möchte noch bemerken, dass der Bambus noch ganz frisch ist. Wenn er in einigen Wochen ausgetrocknet ist, wird er ganz fahl und sieht dann von der Farbe her dem Zement sehr ähnlich.



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Dienstag, 18. Dezember 2007, 17:17 Uhr
Juli1993

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Berge bauen

ich hab noch eine frage zum thema berge bauen

wie schaffe ich es das der berg echt aussieht

wennn ich ihn aus gips gemacht habe

ich meine die striche...,die man immer in den gips einritzt 

 
Dienstag, 18. Dezember 2007, 21:26 Uhr
Rentner

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Berge bauen

Ich würde es mal mit meiner Methode mit dem Tuch versuchen. Ob nun Gips oder sonst was darunter ist, das spielt eigentlich keine Rolle.

Wenn du das Tuch mit Tapetenkleister vollsaugen läßt, dann klebt feiner Sand sehr gut daran. Und diesen kannst du dann anmalen. Sand findest du sicher auch auf Baustellen oder an Seen oder Flüssen. Um ihn ganz fein zu haben, würde ich ihn sieben. Aber einige gröbere Teile darin sehen sehr natürlich auch. Auch größere Steinchen kann man mit einbauen. Der Kleister hält alles sehr schön zusammen.

Versuchs mal und lass uns wissen, was dabei herausgekommen ist.

 

 Schöne Grüße und gute Feiertage mit viel Zeit für die Eisenbahn wünsche ich euch allen!

Werner

 
Dienstag, 18. Dezember 2007, 22:33 Uhr
DampfWerner

DampfWerner

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Berge bauen

Hallo Juli1993,

 

in meiner ersten Antwort dem Link folgen ab dem 24. Bild :-)

 

Viel Spaß

Werner

 
Sonntag, 23. Dezember 2007, 23:40 Uhr
Juli1993

Juli1993

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Berge bauen

hallo werner

ich so ein berg gebaut wie in deinem link geschrieben.

Es hat ganz gut geklappt ber mit dem alu fliegengitter kann man keinen runden berg bauen .

Und was benutzt du als schnee für eine winterlandschaft?

 

mfg juli

 
Samstag, 23. Februar 2008, 20:35 Uhr
Xsissi

Xsissi

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Berge bauen

Hallo Leute

 

Habe heute mal schnell nen Berg mit Tunnel gebaut. Ca. 10 Holzstäbchen von verschiedener Länge, senkrecht aufgeleimt, dann kreut und quer Trinkhalme aufgeklebt ( meter Röhrchen sind stabiler) und zum Schluß Leinentuch in Tapetenkleister getränkt und dann drüber.

 

Mfg.xsissi

 
Montag, 24. März 2008, 21:20 Uhr
ICE2

ICE2

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Berge bauen

Hallo zusammen,

Ich habe die variante mit dem Styropor gewählt, diese ist auch nicht so schwer !

 

Kann man den Gips auch glatt auftragen und die Felseinbuchtungen mit einer Feile gestalten ?

 

Lachanfall

gruß Keven 

 
Freitag, 4. Juli 2008, 19:05 Uhr
Rambally

Rambally

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Berge bauen

Hallo

 

Ich habe eure Beiträge gelesen und werden sie auch mal ausprobieren.

Für meine Berge habe ich den Untergrund mit kleinen Dachlatten oder auch Panzerkarton gemacht.

Darüber entweder Alugitter (was natürlich teuer ist) oder auch ein Flies benutzt.

Ich hatte mir von der Modellbaumesse in Dortmund vor 2 Jahren ein Set mit Moduliermasse incl. 2qm Vlies gekauft.

Das Ergebnis hatte ich nun endlich umgesetzt und war von der Einfachheit der Verarbeitung fassziniert.

Man kann beim vermengen der Moduliermasse schon einige Farben (Disperionsfarbe aus dem Baumarkt) beimischen um nicht überall die gleiche Farbe zu haben sollte man dann allerdings nicht komplett alles umrühren.

Das Auftragen kann man am besten mit einem kleinen Spachtel machen, klappt einfach gut, kein tropfen, kein zerfliessen.

Einfach auf die zu bearbeitenden Stelle mit einem kleinen Klumpen Moduliermasse draufpappen und dann nach Geschmack entweder einritzen oder verformen.

Die Masse ist nach den auftragen noch 3 Tagen zu verarbeiten und jeder Zeit mit ein bischen Wasser wieder verwendbar.

 

Fotos folgen noch.

 

Die Masse ist von der Firma ml-modellbahn.de und sehr leicht.

 

Gruß

 

Ralf

 

 

 

 
Donnerstag, 10. Juli 2008, 23:39 Uhr
Delta123

Delta123

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Berge bauen

Hallo,

 

ich würde die absolut die Produkte von NOCH empfehlen,

da gibt es ein fertiges Gitternetz Drahtpapier Produkt 60830,

dass brauchst Du dann nur noch auf die Anlage auftackern und

dann ein wenig modellieren.

Dies geht schnell und Du sparst Dir beispielsweise die Arbei noch die ganzen Streben (vgl. Terra-Form) zu verlegen.

Auch musst Du dann kein Geländekrepp mehr über die Holzstreben legen.

 

Über das Gitternetz würde ich dann noch etwas von dem Gipsgewebe 60980 verbauen.

Dann ist der Berg wirklich 1 A stabil, schnell gebaut und wirklich schön!!!

Dann kannst Du sofort Gras, etc. verteilen. (noch ein kleiner Tipp: wenn Du sofort Gras auf das Gipsgewebe verteilen willst, dann würde ich das Gipsgewebe vorher mit beispielsweise ein wenig grüner Farbe anmahlen, - dadurch sparst Du dann viel Gras (durchschimmern)...

Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.

 
Samstag, 26. Juli 2008, 10:49 Uhr
Matthias2447

Matthias2447

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Berge bauen

Salü

 

Habe in den letzten Monaten einige Berge gestaltet. Dazu verwendete ich ein normales Metallfliegengitter. Diese tackerte ich auf das Sperrholzgerüst auf. Anschliessend legte ich Gipsbinden auf und besprühte diese mit Wasser. Dann leicht andrücken und formen. Anschliessend mit Modelliermasse oder Gips darüber und fertig modellieren.

Nachteil: Man muss vorher die Schienen die durch die Berge verlaufen gut mit Folie abdecken. Gipswasser ist Gift für Metall.

 

Gruss



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Samstag, 26. Juli 2008, 14:53 Uhr
Jacco60

Jacco60

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Berge bauen

Hallo zusammen ,

nun möchte ich auch mal etwas zu diesem Thema beitragen . Man liest immer wieder von diesem Fliegendraht , persönlich bin ich der Meinung das sich damit keine scharfen Konturen formen lassen , da irgendwann der Draht nicht weiter gestreckt werden kann , in einer Schlucht z.B.

Ich baue mit Styrodur , (siehe auch Modellbahnbilder , Anlagenbau , Berge ) .

Die Grundform wird angezeichnet , grob ausgesägt , sinnigerweise im Freien , mit einem Cuttermesser ein bißchen beigeschnitzt , fertig ist die erste Lage .

Bei der zweiten Lage funktioniert es ebenso , anpassen und gut ist , wobei die Übergänge garnicht so genau sein müssen . So geht es Lage für Lage aufwärts , die Plattenstärke sollte 60mm nicht überschreiten , da die Cutterklinge auch durch das Mat. gehen sollte .  Nun kommt das gesamte Gebilde auf Position , ordentlich verleimt und mindestens 48 Std. trocknen lassen .Jetzt werden die Übergänge der Plattenkanten grob gespachtelt , nach 24Std. ist das ganze gut ausgetrocknet . Nachschnitzen ist zu diesem Zeitpunkt immer noch möglich , falls einem die eine oder andere Stelle nicht gefällt . Nun kommt die Spachtelmasse von einer Zubehörfirma zum Einsatz . Es gibt dort eine Sorte Granitgestein , ganz ansehnlich meines Erachtens . (siehe auch Bild )  Da man nicht 100% immer die gleiche Wassermenge verwenden kann , ergeben sich kleine Farbnuancen , nach dem Austrocknen leichte Pinselstriche und fast fertig . Ein bißchen Grünzeug und ich glaube der Tafelberg kann für den Besucher des Fernsehturmes freigegeben werden .

 

Ein Tip am Rande : Mit lösungsmittelhaltigem Verdünner lassen sich in mehreren Arbeitsgängen sehr schöne Bachläufe , Schluchten und Steilwände im Styrodur formen .

 

 

Gruss Ralf



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Sonntag, 27. Juli 2008, 01:06 Uhr
DampfWerner

DampfWerner

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Berge bauen

Hallo Ralf,

 

habe mit "diesem Fliegendraht" sehr schöne Berge bauen können -

http://www.familiegraef.c om/aa001.JPG

 

Die Technik mit Alu-Fliegendraht hat sich auch sehr gut für

Module, die oft transportiert werden, bewährt.

Durch den Draht bleibt der "Gips" sehr stabil.

 

Viel Spaß bei der Moba

Gruß Werner

 

 

 

 

 
Freitag, 14. November 2008, 20:40 Uhr
Rigatoni

Rigatoni

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Berge bauen

Hallo zusammen,

 

das wohl preisgüstigste und kreativste Mittel zum Bergbau,

ist Bauschaum.

Zuerst wird mit holz brettern die gewünschte Reliefstruktur ausgesägt.

Danach die Zwischenräume mit schaum großzügig gefüllt,

und nach dem trocknen die Gewünschte Form evt. mit einem angeschliffenen Löffel, spachtel,messer etc. nachgebildet, ergibt das

ganze eine komlette Bergvorlage die evt. noch mit kork ausgebesser werden kann:

 

Er wird als natürlicher fels oder als klippe verwendet worum nachher weisleim aufgetragen wird und das gewünschte streumateial aufgetragen werden kann.

DER VORTEIL:        Vertiefungen für Häußer können auch später noch eingeschnitten werden und neu modelliert.

 

Kabel werden unter Klebeband (unter der leimschicht)

ineinem Strang verlegt.

 

ich hoffe ich konnte weiterhelfen

 

mfg

rigatoni

 
Samstag, 15. November 2008, 09:28 Uhr
Antipode

Antipode

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Berge bauen

Hallo Juli,

Schau einmal hier im Bilderforum:

http://www.railroad24.de/modellbahn/bilderanzeigen. php?id=232

 

Auf Bild Nr 6 siehste Du den Wellpappkarton Unterbau für einen Deich und einen Kreidefelsen, auch Toilettenpapierrollen haben als Plattformträger für Häuser Verwendung gefunden.

es folgen ein Überzug mit Aluminium Fliegengitter, danach werden überkeuzend mehrere Lagen Zeitungspapierstreifen mit einem Pinsel und  etwas verdünntem Weißleim mit einem Pinsel aufgetragen.

Es folgt Gips mit Weißleim als letzter Überzug, ich Pinsele diesen auch auf

Begrasung: nocheinmal jetzt mit gefärbtem Weißleim einpinseln  Grasfasern aufpusten, ich habe Duschgel Flaschen mit ca 5mm Öffnung benutzt, man braucht nicht die käuflichen Flaschen.

 

Auf Nr. !2 die Gleiche Stelle nach Fertigstellung

 

Das Bild hier zeigt, dass sich mit dem Pappgerüst + Fliegengitter jede beliebige Form darstellen lässt

 

mfg Gregory 

 

 

 



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Sonntag, 25. Januar 2009, 14:20 Uhr
E1

E1

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Berge bauen

Ich verwende verschiedene Untergründe als Basis für den "Berg", oder Hügel oder auch anderes Gelände. Geeignet sind Styropor, Papkartons und ander Unterlagen. Sondermüll sollte man auf diese Weise nicht entsorgen. Drüber tacker oder lege ich meistens Rauhfasertapete, die ggf. an den Schnitstellen mit Ponal verleimt wird oder zusammengetackert wird. Als Modellliermasse nehme ich flexiblen Fliesenkleber, der sich wunderbar bearbeiten lässt und auch nach dem aushärten noch Bohr- oder Schneidbar ist, ohne die Gipsüblichen weissen Spuren zu hinterlassen. Auch ist die Grundfarbe schon vorhanden, Bearbeiten vor dem aushärten mit Spachtel oder nassem/feuchtem Pinsel. So lassen sich viele Geländeformen darstellen.



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Sonntag, 20. März 2011, 18:06 Uhr
Anlagenraser

Anlagenraser

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Berge bauen

Hallo,

 

habe diese Frage entdeckt und sie würde auch zu meiner passen, deswegen hänge ich sie hier dran.

weiß jemand welche Berge besonders schön zum nachstellen/-bauen sind und welche realen Berge es überhaupt zu kaufen gibt?

Vielen Dank für eine Antwort!

 

C.

 

 
Sonntag, 20. März 2011, 18:20 Uhr
Aedelfith

Aedelfith

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Berge bauen

 

Hallo C

 

also ich glaube die Zugspitze ist noch verkäuflich, kannst es ja mal da versuchen

 

So nun Spaß beiseite.

Einen realen Berg würde ich nicht nachbauen ( Maßstäblichkeit etc.)

Denn in der Regel sind die Berge auf Modellbahnen umgerechnet eigentlich nur Hügel. Daher würde ich einen erdachten Berg bauen, alles andere ist Kokolores wenn nicht die Raumhöhe oder Fläche vorhanden ist. Ansonsten Felswand oder ähnliches. Jedenfalls ganze Berge werden schwierig.

 

Gruß Stephan

 
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